Filme zur Inklusion und Selbstbestimmung behinderter Menschen

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Barrierefreies Bauen und Wohnen – wo liegen die Probleme?

Inclusio.tv hat im März 2019 über die damit in Zusammenhang stehenden Probleme bei öffentlichen Bauten und im Wohnungsbau diskutiert. Gäste waren Monika Holfeld, Diplom-Ingenieurin und freischaffende Architektin, sowie Dunja Fuhrmann vom Fachteam Barrierefreies Bauen des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e. V. und Mitglied im BSK Bundesvorstand. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Bauen folgte der Einladung von inclusio.tv nicht.
Hartmut Smikac
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Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – wie ist der Stand der Dinge?

Inclusio.tv hat sich darüber mit dem Ehrenvorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland, Dr. Ilja Seifert, und Marcus Graubner, dem neuen Vorsitzenden dieser Selbstvertretungsorganisation unterhalten.
Hartmut Smikac
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Grußwort zu angemessenen Vorkehrungen und Ableismus
Die Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) erklärte in ihrem knapp 6minütigen Grußwort zur Veranstaltung der Kellerkinder zum Thema "Barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mt seelischer Behinderung" im Haus der Demokratie in Berlin am 8. Januar 2019, was ihr beim Thema Angemessene Vorkehrungen und Ableismus so wichtig ist.
Ottmar Miles-Paul
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Die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung machte bundesweit Schlagzeilen: Grund dafür war das Jahresgehalt der ehemaligen Geschäftsführerin von 370.000 Euro. Die Mitarbeiter kritisieren die eigene schlechte Bezahlung sowie Unterbringung.
WDR Nachrichten
Ottmar Miles-Paul
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Kündigung von Duisburger Werkstattleiterin, die 376.000 Euro pro Jahr verdiente

Die Chefin einer Duisburger Behinderten-Werkstatt ist fristlos gekündigt worden. Über ihr Jahresgehalt von zuletzt insgesamt fast 380.000 Euro hatte es heftige Diskussionen gegeben. Neben der Kündigung erhielt die ehemalige Chefin auch ein Hausverbot.
WDR Nachrichten
Ottmar Miles-Paul
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70 Jahre UN-Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte

Globale Bestandsaufnahme von Angela Andersen und Claus Kleber anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Menschenrechtserklärung. Der Film ist unter dem Titel "" im Fernsehen gelaufen und war Ende November 2018 im deutsch-französischen Kanal "arte" sowie Anfang Dezember 2018 im Zweiten Deutschen Fernsehen - zdf zu sehen.
ACHTUNG der Fernsehbeitrag hat Spielfilmlänge von 88 Minuten !
https://youtu.be/g8014_Dcq7c


Hartmut Smikac
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Fatale Folgen eines falschen Systems

Dieser mdr-Bericht wurde am 8. November 2018 vom mdr in seiner Sendung "artour" ausgestrahlt. Er beschreibt in einer Länge von knapp sechs Minuten die Folgen der Kommerzialisierung von Krankenhäusern durch die Einführung des Fallpausschalensystems.
Aus rechtlichen Gründen ist eine Weiterleitung dieses Videos in unseren Blog nicht möglich - bitte folgen Sie dem angegebenen Link und schauen Sie sich das Video auf dem Portal YouTube an.
Hartmut Smikac
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Ambulante Pflegekräfte deutlich schlechter bezahlt

Der Filmbeitrag aus der Sendung Bericht aus Berlin vom 11.11.2018 von Tamara Anthony von der ARD Berlin zeigt auf, dass sich durch die Pflegereform die Situation für die ambulante Pflege erheblich verschlechtern könnte

Ottmar Miles-Paul
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Kampf um Teilhabe und Gleichberechtigung

"Menschen mit Behinderung – Kampf um Teilhabe und Gleichberechtigung" ist ein Filmbeitrag, der von ARD alpha im Mai 2018 ausgestrahlt worden ist.
Hartmut Smikac
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Logo der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB)
Logo der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB)   Bild: Fachstelle Teilhabeberatung
Ottmar Miles-Paul
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"Stärker werden und etwas verändern"

Film zum Empowerment (Langfassung)
"Stärker werden und etwas verändern" lautet der Titel eines Films über Empowerment-Schulungen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der 2014 in Mainz gedreht wurde. 
Ottmar Miles-Paul
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Protest gegen Barrieren "Für ein gutes Bundesteilhabegesetz"

Am 9. Mai 2016 haben sich Menschen mit Behinderung zur SPD und CDU aufgemacht und sie für den Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz "ausgepfiffen". Am 11. Mai 2016 haben sich viele am Reichstagsufer in der Nähe des Reichstags angekettet, um für die Verankerung der Verpflichtung zur Barrierefreiheit für private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten und für ein gutes Bundesteilhabegesetz zu demonstrieren. Die Kellerkinder berichten über die ca. 22stündige Ankettaktion und die Proteste.
Ottmar Miles-Paul
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Impressionen vom Protesttag am 5. Mai 2016 in Berlin
Filmbericht der Kellerkinder von der Demonstration zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung / Deutschlands Zukunft inklusiv gestalten! am 5. Mai 2016 in Berlin
Ottmar Miles-Paul
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Vortrag von Uwe Frevert zum Persönlichen Budget

Vortrag von Uwe Frevert „Behinderung ist eine Frage persönlicher und politischer Macht" (17.06.2015 ) im Rahmen einer Vortragsreihe der Universität Leipzig. Ausgrichtet von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Professur für Inklusive Pädagogik.
Ottmar Miles-Paul
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Wie Behinderte in Deutschland systematisch diskriminiert und zwangsenteignet werden

Dieser Film stammt aus der Zeit der Kampagne für ein Bundesteilhabegesetz. Er wurde Ende des Jahr 2013 ausgestrahlt. Mittlerweile ist die Einkommensanrechnung zum Beispiel nicht mehr ab 2.600, sondern ab 5.000 bzw. 30.000 Euro 
Hartmut Smikac
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Von Respekt, Toleranz und anderen Wünschen!
Behinderung und Migrationshintergrund - Eine Videocollage
Buch und Regie für den knapp 18minütigen Film: H.-Günter Heiden
Alle Interviews sind nachzulesen unter www.isl-ev.de
Ottmar Miles-Paul
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Aus Scham wird Stolz beim Karneval der Kulturen

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) beteiligte sich im Mai 2015 am Karneval der Kulturen in Berlin und feierte unter dem Motto "Aus Scham wird Stolz" mit. Die Kellerkinder filmten dabei kräftig.
Ottmar Miles-Paul
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Aus Scham wird Stolz

Film von ALEX TV über die Mitwirkung von Aktiven der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am Karneval der Kulturen am 25. Mai 2015 in Berlin
Langfassung Link https://youtu.be/_USoSPjQmZs 
Ottmar Miles-Paul
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Film: Aufstand der Betreuten
Film von Hans-Peter Meier und Adolf Ratzka über die Independent Living Bewegung in den USA aus dem Jahr 1988

Kapitel 1: Behinderung - eine Frage der persönlichen und politischen Macht

mit Untertitel

Dr. Adolf Ratzka stellt den Film "Aufstand der Betreuten" vor und führt in die Problematik der Ausgrenzung, Betreuung, Absonderung und Bevormundung von Menschen mit Behinderungen ein. Gezeigt wird, das Behinderung kein Schicksal ist oder ein medizinisches Problem, sondern eine Frage der persönlichen und politischen Macht, vor allem aber des Bewusstseins.

Kapitel 2: Die Modifizierung von benötigten Hilfsmitteln

mit Untertitel

Vorstellung von Gini und Ed Laurie aus St. Louis, MO, die die „Rehabilitation Gazette“ für Menschen mit Polio herausgeben haben. Einführung in die Idee des „Independent Living“, dem selbstbestimmten Leben. Menschen mit Behinderungen sind Experten in eigener Sache auch in der Wahl und der Modifizierung von benötigten Hilfsmitteln. Ziel ist die Optimierung von Unabhängigkeit und Mobilität.

Kapitel 3: ein Hautarzt mit seinem Beatmungsgerät

mit Untertitel

Vorstellung des praktizierenden Hautarztes Dr. Ron Donald, der mit einem Beatmungsgerät lebt.

Kapitel 4: das Problem der eigenverantwortlichen Organisation von Pflege

mit Untertitel

Das Problem der eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Organisation von Hilfen wird verdeutlicht. Theresa Ducharme aus Winnipeg, Canada, schildert die Begleitumstände aus eigenem Erleben mit ihrem Beatmungsgerät. Sie stellt eigene Assistenten ein, lernt sie an und bildet sie für ihre Dienstleistungen im Beruf und zuhause aus: das Konzept der Persönlichen Assistenz. Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst, wer was und wann für ihn arbeitet.

Kapitel 5: behinderte Menschen müssen Kenntnisse der Personalführung beherrschen

mit Untertitel

Das Kapitel schildert das tägliche Leben von Susan Armbrecht. Mehrere Assistentinnen arbeiten für sie nach ihren Anweisungen. Susan Armbrecht und ihre Assistentinnen arbeiten direkt miteinander ohne die Einmischung eines Sozialarbeiters. Behinderte Menschen müssen organisatorische Formeln und Begriffe finden, mit denen sie sich selbst achten und von anderen geachtet werden.

Kapitel 6: Selbstbestimmtes Leben ist ein Werkzeug für behinderte Menschen

mit Untertitel

Edward Roberts berichtet über die Entstehung der Independent-Living-Bewegung. Unter seiner Leitung organisierten sich die behinderten Studenten in den Sechzigerjahren. Sie lernten von der Studentenbewegung, den schwarzen Bürgerrechtsaktivisten und der Frauenbewegung. Heute ist daraus eine weltweite Bürgerrechtsbewegung von Behinderten geworden. Selbstbestimmtes Leben (Independent Living) ist ein Werkzeug für Menschen mit Behinderungen, sich und anderen zu helfen, Kontrolle über ihr Leben zu übernehmen.

Kapitel 7: Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter

mit Untertitel

Frühe Aktionen der Bewegung zum selbstbestimmten Leben Behinderter in den USA. Auswirkungen des US-Antidiskriminierungsgesetzes. Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung erzwang das Gesetz durch jahrelangen politischen Kampf. Vorstellung des ersten Zentrum für selbstbestimmtes Leben in Berkeley (Center of Independent Living – CIL). Seine Hauptaufgabe ist, Behinderten die passenden Dienstleistungen zu vermitteln und zu verhindern, dass sie in Institutionen und Heimen enden. Die Independent-Living-Bewegung entwickelte die Methode des „Peer Counseling“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Beratung

Kapitel 8: Erfahrungsbericht eines Querschnittgelähmten

mit Untertitel

Vorstellung von Lou Cabillo, der als Peer Counselor arbeitet.

Kapitel 9: Peer Support in Gruppen für kognitiv behinderte Menschen

mit Untertitel

Das letzte Kapitel des Films zeigt, welchen Problemstellungen Menschen mit Behinderungen gegenüberstehen, wenn sie beginnen, ihr Leben selbst zu organisieren. Es werden Methoden im Rollenspiel vorgestellt, in denen Menschen mit Behinderungen von Menschen mit Behinderungen lernen, z.B. Assistenzkräfte einzustellen.

Film Aufstand der Betreuten als gesamter Film
ohne Untertitel
Film von Hans-Peter Meier und Adolf Ratzka über die Independent Living Bewegung in den USA
Ottmar Miles-Paul
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Filmprojekte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen

Heidi und Wolfgang Hasse realisierten mit „It works!“ bzw. T.I.Mo (Thüringer Inklusionsmonitor) zusammen mit dem Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk gGmbH in den Jahren 2012 bis 2013 und 2014 bis 2015 Filme mit behinderten Menschen, in denen die Umsetzung der UN–Behindertenrechtskonvention in Thüringen thematisiert wird.
Sie untersuchten, wie das neue Leitbild Inklusion verwirklicht wird. Dabei muss sich nicht mehr der behinderte Mensch den Strukturen anpassen, sondern er gestaltet sie als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft gleichberechtigt mit. 
Die Dokumentationen sind in der Mediathek der Unibibliothek Jena abrufbar und beim DBI (www.dbi-falk.de) zu erwerben.

Film 1: Gemeinsam lernen - Kriegen wir das hin? (Länge: 1:09:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21020

Film 2: Das persönliche Budget (Länge: 0:53:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21010

Film 3: Wir wollen arbeiten wie alle- und unbehindert (Länge: 1:00:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21021

Film 4: Barrierefrei leben- ohne Vorurteile, ohne Kompromisse (Länge: 0:49:30 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21423

Film 5: Was heißt hier behindert? – Thüringer Frauenpower (Länge: 0:47:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21424 

Film 6: Zukunft in der Region – Perspektive Inklusion (Länge: 0:55:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21859

Film 7: Inklusion braucht neue Sichtweisen (Länge 0:51:07 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=21860

Film 8: Das Ausrufezeichen! (Länge: 0:07:00 h) http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=22860

Film 9 „Ausbildung, Arbeit, Traumberuf?“ (Länge 1: 18:00)

Film 10 „Nie aufgeben, immer weiter kämpfen!“ (Länge 0:48:00)

Die Filmemacher Heidi und Wolfgang Hasse absolvierten ihre Ausbildung als Kameramann und Diplomregisseurin an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam–Babelsberg und arbeiteten bis zur Liquidierung des DDR-Fernsehens am 31.12.1991 in diesem Betrieb, erst in Berlin, seit 1977 in Thüringen. Danach waren sie außerhalb der Medien tätig und realisierten trotzdem seit 1992 an die 25 Filme in Thüringen – zum Teil im fremden, aber immer und in jedem Fall auch im eigenen Auftrag.

Sie sind in Erfurt zu erreichen unter:
Fon: 0361/ 65 49 253, mobil: 0163/ 2900558 mail: heidihasse@vodafone.de

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung Heidi Hasse
Hubertus Thomasius