Sommercamp 2020

Live berichtet vom Online Sommercamp 2020
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Fußball-Gespräch mit Maren Grübnau: Bleibt Werder Bremen erstklassig?
Aufbauend auf dem Fußball-Gespräch mit Maren Grübnau vom 20. Juni, als das Kellerduell von Werder Bremen in Mainz anstand, gibt es heute ein zweites Fußball-Gespräch mit Maren Grübnau beim Sommercamp. Denn ihr Lieblingsverein muss heute in Heidenheim antreten und um den Klassenerhalt antreten. Nach einem 0:0 in Bremen ist die Ausgangssituation für den Klassenerhalt der Werderaner zwar alles andere als gut, aber die Hoffnung stirbt bei Maren Grübnau zuletzt, die als Team-Leiterin der Blinden-Reporter auf Schalke aktiv ist.

Das halbstündige Fußballgespräch bietet heute aber auch eine Möglichkeit, das Pokalfinale vom vergangenen Samstag noch einmal Revue passieren zu lassen und die letzte Bundesligasaison, die von Corona geprägt war zu reflektieren. Der Ball bleibt also auch beim Sommercamp rund.
Ottmar Miles-Paul
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Aktion der Woche: Das bedeutet Selbstbestimmung für mich
Nachdem auch letzte Woche in der speziell dafür von den Empowerment-Trainer*innen Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker eingerichteten WhatsApp-Gruppe unter dem Motto "Guten Appetit" nur so an Bildern und Berichten gerattert hat, verspricht die Sommercamp-Aktion für diese Woche ebenfalls eine rege Beteiligung. Unter dem Motto "Das bedeutet Selbstbestimmung für mich" sind wieder Bilder, Berichte, Sprachnachrichten oder Videos gefragt, die entweder in die WhatsApp-Gruppe eingestellt oder per Mail an Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker geschickt werden können.
Ottmar Miles-Paul
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Übung zur Atmung und Entspannung von Ronny Blume
Mit einem gut 18minütigen Video bot Ronny Blume auch an diesem Wochenende eine Übrung unter der Rubrik Gesund & Fit im Sommercamp an.

Link zum Video auf YouTube
Ottmar Miles-Paul
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Intensivpflegegesetz mit Änderungen verabschiedet
Die Diskussion um das Intensivpflegegesetz hat auch das Sommercamp geprägt. Am 17. Juni wurde beispielsweise mit Dr. Sigrid Arnade und Horst Frehe über ihre Erfahrungen während der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zum Gesetzentwurf diskutiert. Am 2. Juli wurde das Gesetz nun vom Deutschen Bundestag mit einer ganzen Reihe von Änderungen beschlossen. Einige Sommercamp-Teilnehmer*innen hatten diese Debatte online verfolgt. Dass damit nicht alle Gefahren für die Selbstbestimmung vom Tisch sind, machte auch Dr. Sigrid Arnade am Ende ihrer Sommercamp-Veranstaltung am 3. Juli deutlich.

Ottmar Miles-Paul hat für die kobinet-nachrichten einen Kommentar über dieses Gesetzgebungsverfahren und die Debatte im Bundestag geschrieben.

Ottmar Miles-Paul
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Sprache prägt das Bewusstsein
Dass Sprache das Bewusstsein prägt und gerade wir behinderte Menschen selbst die Begrifflichkeiten, die uns im Zusammenhang mit dem Thema Behinderung verwenden, achtsam wählen sollten, darum ging es bei einer Veranstaltung mit Dr. Sigrid Arnade von der LIGA Selbstvertretung. Am Freitag, 3. Juli, tauschten sich eine Reihe von Sommercamp-Teilnehmer*innen daher mit Sigrid Arnade u.a. auch darüber aus, wie es sich mit den Begriffen einer Einschränkung und einer Behinderung gestaltet. Sigrid Arnade bevorzugt beispielsweise die Verwendung des Begriffes behinderte Menschen, weil dadurch deutlich wird, dass wir behindert werden.
Ottmar Miles-Paul
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Es quickt und würfelt beim Sommercamp
Neben all den inhaltlichen Themen, die beim Sommercamp behandelt werden, kommt zunehmend auch die Rubrik Spiel und Spaß in Fahrt. Am Wochenende starteten einige Sommercamp-Teilnehmer*innen mit einer Würfelspiel-App durch. Jetzt erschallen Quickgeräusche aus so manchen Handys der Sommercamp-Teilnehmer*innen, denn das Würfelspiel Pig ist auch dabei. Es wird auch gekniffelt. Ein wahres Paradies also für all die Würfelzocker*innen beim Sommercamp.
Ottmar Miles-Paul
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Dinner and Crime beim Sommercamp
Screen-Shot vom Zoom-Treff zu Dinner and Crime beim Sommercamp
Screen-Shot vom Zoom-Treff zu Dinner and Crime beim Sommercamp   Bild: Karin Kien
Activity-Spiele haben Tradition beim Sommercamp. Karin Kien aus Österreich, die derartige Spiele meist initiiert, hielt auch die Tatsache nicht auf, dass man dieses Mal nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen kann. Sie nutzte eine Zoomkonferenz, um die Akteur*innen für mehrere Stunden mit Kostümen und ähnlichen Ausstattungsgegenständen zusammen zu bringen. Am Abend des 3. Juli war es nach einigen Vorbereitungen dann so weit. Verraten sei, der Mörder war nicht der Gärtner - es war eine Mörderin. Das ganze scheint trotz der physischen coronabedingten Barrieren so viel Spaß gemacht zu haben, dass die Durchführung einer weiteren Runde von Dinner and Crime überlegt wird.
Ottmar Miles-Paul
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Bunt ist schöner - virtuelle Ausstellungsführung 2. Teil
Nachdem die erste virtuelle Ausstellungs-Führung mit Kassandra Ruhm am 13. Juni so gut bei den Teilnehmer*innen des Sommercamps angekommen ist, bietet Kassandra Ruhm aus Bremen heute Abend eine zweite Führung durch weitere ihrer Poster unter dem Motto "Bunt ist schöner – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion“ an.

Ottmar Miles-Paul
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Austausch zu Persönlicher Assistenz und Persönlichen Budgets
Unter dem Motto "Persönliche Assistenz und Persönliche Budgets" steht heute, am 1. Juli, von 15:00 bis 16:00 ein Erfahrungs-Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps mit Daniela Herrmann von der Kontaktstelle Persönliche Assistenz / Persönliches Budget von Mobile in Dortmund auf dem Programm.

Die bisherigen Diskussionen während des Sommercamps haben bereits gezeigt, wie wichtig das Thema Assistenz gerade in Corona-Zeiten ist und dass der Kampf für ein persönliches Budget noch längst nicht überall dort gewonnen ist, wo es die Betroffenen wünschen.
Ottmar Miles-Paul
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Video: Menschen mit Behinderungen eine Stimme geben
"Mach Mit - Menschen mit Behinderungen eine Stimme geben", so lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 30. Juni von der LIGA Selbstvertretung Thüringen in Kooperation mit dem Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen durchgeführt wurde. Über 40 Teilnehmer*innen tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen während der Corona-Krise aus und griffen wichtige Themen auf. Sei es die Diskussion über die Triage, also wer medizinische Hilfe bekommt, wenn die Ressourcen knapp werden, Barrieren im Alltag, auf die behinderte Menschen nun in der Corona-Zeit besonders stoßen oder geschlossene Werksätten bzw. Alternativen dazu, Diskussionsstoff gab es in der 90minüten Online-Veranstaltung genug.

Rückenwind für die Aktion der LIGA Selbstvertretung Thüringen, die um den 5. Mai mit einem Videoaufruf begann, gab es auch vom Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in Thüringen, Joachim Leibiger, der in einem Grußwort schilderte, wie wichtig es ist, dass behinderte Menschen sich zu Wort melden. Gerade in Corona-Zeiten gäbe es hier viel zu tun, um Benachteiligungen zu verhindern. Während der Veranstaltung wurden auch drei Videos gezeigt, die im Rahmen der Aktion entstanden sind. Insgesamt wurden 13 Videos in einem Gesamtvideo zusammengefasst, das bei der Veranstaltung vorgestellt wurde.

Ottmar Miles-Paul
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Der Grillmeister aus Lenggries
Ertl's Grilltafel 2020 mit der Zahl 38 drauf
Ertl's Grilltafel 2020 mit der Zahl 38 drauf   Bild: privat
Auf der Tafel im Garten von Markus Ertl steht auf einer Schiefertafel mittlerweile die Zahl 38. Das bedeutet, dass der Lenggrieser in diesem Jahr schon 38 mal den Grill angeworfen und darauf so manche Leckereien zubereitet hat. Dies teilte Markus Ertl am Montag zum Schluss der Sommercamp-Veranstaltung über die 76stündige Tour Bahntour mit Regionalzügen durch alle Landeshauptstädte Deutschlands mit. Das Grillschild passt also sehr gut zur derzeitigen Sommercamp-Wochen-Aktion unter dem Motto "Guten Appetit". In einer WhatsApp-Gruppe tauschen sich eine Reihe von Sommercamp-Teilnehmer*innen bereits rege über leckere Mahlzeiten und Süßspeisen aus.

Bei der Bahntour, die vom 12. bis 15. November 2019 stattfand, wäre die Ernährung jedoch eher einseitiger gewesen. Croissants und andere Backwaren hätten dabei dominiert, auch Süßigkeiten wurden den Rekord-Bahnreisenden immer wieder an der Strecke gereicht. "Gesund war das aber nicht", wie Markus Ertl und Aytekin Dembiras berichteten. Gesund war der wenige Schlaf sicher auch nicht, aber die Tour sei so spannend gewesen und es habe so viele tolle Begegnungen gegeben, da war auch tagsüber kaum an etwas Schlaf im Zug denkbar.

Die Aktiven des Vereins UNgehindert hatten eigentlich vom 28. April bis 5. Mai diesen Jahres ein Bahntour durch Europa geplant, das musste aber coronabedingt abgesagt werden und ruft danach später nachgeholt zu werden.
Ottmar Miles-Paul
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In 76 Stunden mit Regionalzügen der Bahn durch Deutschland
Reisegruppe Niemand mit Tourkarte am Leipziger Hauptbahnhof vor historischer Lok
Reisegruppe Niemand mit Tourkarte am Leipziger Hauptbahnhof vor historischer Lok   Bild: Rolf Allerdissen
In der Sommercamp-Reihe "Behinderten-Politik am Montag-Abend" gibt es heute am 29. Juni von 18:00 bis 19:00 Uhr eine Zoomveranstaltung mit einem Bericht über eine ganz besondere Bahn-Tour, die anlässlich des 25jährigen Bestehens des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz vom 12. bis 15. November 2019 durchgeführt wurde. Der Titel für die heutige Veranstaltung lautet daher: "In 76 Stunden durch alle Landes-Hauptstädte - Markus Ertl, Markus Ertl, Rolf Allerdissen und Aytekin Demirbas berichten"
erzählen.
Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp-Aktion der Woche: Guten Appetit
"Guten Appetit", so lautet die Sommercamp-Aktion dieser Woche. Im Programm steht dazu: "Koche, backe, kaufe oder bestelle Dir etwas Leckeres." Und weiter heißt es zur Aktion:
"Lasst uns per Foto, kurzem Video (nicht länger als 1 Minute) oder Sprachnachricht gemeinsam an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten essen."

Dafür haben die Koordinator*innen Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker eine Whats-App Gruppe zum Austausch eingerichtet, die am Montagabend startet. Von Dienstag, den 30.06. bis Freitag 03.07. können dann Beiträge an die Gruppe geschickt werden. Infos kann man aber auch per Mail schicken. Zum Abschluss der Aktion erstellen Ines Spilker  und Kerstin Wöbbeking dann eine Collage mit Bildbeschreibungen.

Vorgelegt hat Andreas Wöbbeking schon mal mit einem Quark-Kuchen, dessen Rezept von Stefan Göthling den Sommercamp-Teilnehmer*innen empfohlen wurde. Wie man sieht, ist der äusserst gut gelungen.
Quark-Kuchen aus Lübbecke
Quark-Kuchen aus Lübbecke   Bild: Kerstin Wöbbeking
Ottmar Miles-Paul
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Was macht ein Sozialraum-Lotse?
August Buskies aus Lemgo berichtete am Freitag, den 26. Juni im Rahmen der Veranstaltung Inklusion vor Ort über ein Projekt bei dem er in Lemgo mitmacht. Er ist dort als Sozialraum-Lotse aktiv. Im folgenden beschreibt August Buskies, worum es dabei geht:

WAS MACHT EIN SOZIALRAUM LOTSE?

REBECCA PIC HATTE DIE IDEE EIN PROJEKT FÜR SOZIALRAUM LOTSEN INS LEBEN ZU RUFEN.

DIE HAT EINEN ANTRAG BEI AKTION MENSCH GESTELLT.

DER WURDE GENEHMIGT.

DANN HAT SIE LEUTE AUS VERSCHIEDENEN STIFTUNGEN GEFRAGT OB DIE LUST HABEN MITZUMACHEN.

WIR SIND AUF LEUTE AUS VERSCHIEDENEN STIFTUNGEN ZUGEGANGEN.

EIN SOZIAL - RAUM -LOTSE IST EINE PERSON  DIE SICH UM ANDERE PERSONEN KÜMMERT.

ICH ZUM BEISPIEL KÜMMERE MICH UM EINE PERSON IM KREIS ALTENPFLEGEHEIM LEMGO.

ICH FAHRE ALLE 2 WOCHEN  INS KREIS ALTENPFLEGEHEIM.

UND HABE MICH UM HERRN B GEKÜMMERT.

WIR SIND KAFFEE TRINKEN GEGANGEN.

HABEN AUF DEM FRIEDHOF DAS GRAB SEINER FRAU BESUCHT.

DAS HAT IHM UND MIR JA VIEL SPASS GEMACH.

LEIDER IST HERR B GESTORBEN, SO DASS ICH EINEN NEUEN KLIENTEN SUCHEN MUSS.

WIR MACHEN AUCH SCHULUNGEN ÜBER KRANKHEITEN VON ÄLTEREN MENSCHEN.

ZUM BEISPIEL ALZHEIMER ODER DEMENZ, DAMIT WIR WISSEN, WIE WIR MIT DEN LEUTEN UMZUGEHEN HABEN.

ICH HOFFE, DASS DAS PROJEKT AUCH NACH DIESEN 3 JAHREN NOCH WEITER GEHEN KANN
DAS WÜRDE MICH SEHR FREUEN.      
DIES IST EIN ARTIKEL VON
AUGUST BUSKIES

Link zu weiteren Infos zum Projekt
Ottmar Miles-Paul
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Erdbeer-Frischkäse-Torte oder Erdbeer-Frischkäse-Nachtisch
Was im Jugendgästehaus sonst bei den Sommercamps nicht möglich war, wird bei diesem kreativen und Online-Sommercamp ausgiebig gepflegt: Es geht ums Essen und darum, dieses selbst zuzubereiten und Rezepte auszutauschen. Passend zum Motto der Wochen-Aktion für nächste Woche unter dem Motto "Guten Appetit" empfiehlt Sommercamp-Teilhnehmerin Marianne Münz für dieses Wochenende das Backen einer Erdbeer-Frischkäse-Torte bzw.l die Zubereitung eines Erdbeer-Frischkäse-Nachtisches. Sie liefert dafür auch gleich das entsprechende Rezept mit.

Bild vom Erdbeer-Frischkäse Nachtisch von Anette Bourdon
Bild vom Erdbeer-Frischkäse Nachtisch von Anette Bourdon   Bild: Anette Bourdon
Ottmar Miles-Paul
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Gesund und fit am Sommercamp-Wochenende
Auch am Wochenende zeigen sich eine Reihe von Sommercamp-Teilnehmer*innen von ihrer aktiven Seite. Unter dem Motto gesund und fit im Sommercamp trafen sich am Samstag in der Halle des Kasseler Behindertensportheims einige Sommecamp-Teilnehmer*innen aus Kassel live und in Farbe um an einer von Ronny Blume angeleiteten Übung zur progressiven Muskelentspannung mitzuwirken. Neben der gut 20minütigen An- und Entspannungsübung waren sich die Teilnehmer*innen darin einig, wie schön es war, sich auch mal wieder als Gruppe zu treffen und miteinander zu plaudern.

Da Ronny Blume die Übung als Video aufgezeichnet hat, was die Teilnehmer*innen coronabedingt hinnahmen, kann diese Übung mit der Anleitung von Ronny Blume nun auch zu Hause mitgemacht werden.

Auch Jennifer Sonntag zeigte sich aktiv und schickte dem Sommercamp-Büro ein Bild von ihrem sportlichen Wirken mit dem Fitnessreifen. Davon hatte sie während einer ihrer Veranstaltungen beim Sommercamp unter dem Motto "Mit anderen Augen" erzählt.
Jennifer Sonntag mit Fitnessreifen und einem Addams Family T-Shirt
Jennifer Sonntag mit Fitnessreifen und einem Addams Family T-Shirt   Bild: privat
Ottmar Miles-Paul
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Inklusion vor Ort: Ideen zum inklusiven Sozialraum
Gestern Wien, heute die Verbandsgemeinde Nieder-Olm in Rheinland-Pfalz. Die Sommercamp-Teilnehmer*innen lernen bei den Online-Veranstaltungen kennen, wo und wie die einzelnen Teilnehmer*innen vor Ort leben. Gracia Schade lädt heute nämlich von 17:00 bis 18:00 Uhr dazu ein, mehr über die Inklusionsaktivitäten der Verbandsgemeinde Nieder-Olm kennenzulernen und sich Gedanken darüber zu machen, wie wir unseren Sozial-Raum vor Ort, wo wir leben, inklusiver gestalten können. Das Projekt Kommune Inklusiv, das Gracia Schade leitet und das von der Aktion Mensch gefördert wird, hat hierbei eine besondere Vorreiter- und Vorbildfunktion.

Mit dabei bei der Zoomveranstaltung ist heute auch August Buskies aus Lemgo, der sich als Inklusionslotse engagiert und Möglichkeiten eines solchen Wirkens aufzeigt.
Ottmar Miles-Paul
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Wien ist eine Reise wert
Wer es noch nicht gewusst hat, weiß es spätestens seit dem virtuellen Ausflug im Rahmen des Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen gestern Abend nach Wien: Wien ist eine Reise wert! Roswitha Schachinger und Martin Ladstättet hatten sich richtig gut auf den Streifzug durch ihr Wien vorbereitet, den sie mit Bildern und Worten den Sommercamp-Teilnehmer*innen boten.

Angefangen von der Erklärung einiger österreichischer Begriffe, über die schönen Bilder von Lieblingsorten in Wien, bis hin zum persönlichen touch, den die beiden einbrachten, war der einstündige virtuelle Ausflug per Zoomkonferenz fast wie eine echte Reise. Nur die immer wieder gezeigten Leckereien konnte man nicht am Computer testen. Deshalb ist für viele Sommercamp-Teilnehmer*innen klar: Wien ist eine Reise wert und eine solche Reise muss unbedingt in Angriff genommen werden, wenn es die Rahmenbedingungen wieder besser erlauben.
Ottmar Miles-Paul
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Gutes Ende bei Bob und James
Bei der dritten und letzten Lesung von Barbara Tolliner aus dem Buch "Bob der Streuner" vom Küchentisch aus könnte man fast sagen "Ende gut - alles gut", denn zum Schluss des Buches hat sich die Geschichte in vielerlei Hinsicht zum Guten gewendet. Deutlich wurde bei der Lesung und auch in der anschließenden Diskussion, welch große Bedeutung Tiere für Menschen haben und haben können. So wie der Kater Bob dem Straßenmusiker und Ex-Junkie James einen Halt und Sinn für's Leben gegegen hat, spielen Tiere gerade auch im Leben vieler behinderter Menschen eine wichtige Rolle.

Getrübt war die Diskussion am Ende dadurch etwas, dass vor kurzem die Nachricht durch die Medien ging, dass der Kater Bob gestorben ist und es James nicht so gut gehen soll. Aber auch hier gehört der Tod und Verlust leider zum Leben. Ein großer Dank gilt Barbara Tolliner aus Loeben in der Nähe von Graz für diese gefühlvollen Stunden des Vorlesens aus dem Buch. Und natürlich ihrem Kater Sam, der sich auch hin und wieder ins Bild schlich. Das war fast wie bei den Lesungen beim Sommercamp im Kaminzimmer in Duderstadt, dieses Mal halt leider nur per Zoomkonferenz.
Ottmar Miles-Paul
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Österreichischer Tag beim Sommercamp
Die Geschichte des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen ist von Anfang an von einer guten Zusammenarbeit von Aktiven aus Deutschland und Österreich geprägt. Die Österreicher*innen kamen zum Sommercamp nach Duderstadt und die Deutschen fuhren gerne nach Graz zum Sommercamp. Heute ist beim Sommercamp sozusagen ein Österreich-Tag. Denn zuerst führen Roswitha Schachinger und Martin Ladstätter die Sommercampteilnehmer*innen virtuell durch ihr Wien. Anschließend liest Barbara Tolliner den letzten Teil aus dem Buch Bob der Streuner in Leichter Sprache.

Es gibt also nicht nur Eindrücke von der Wiener Luft, sondern auch Spannung, wie das mit Bob dem Streuner und James im Buch weiter geht.
Ottmar Miles-Paul
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Umgang mit Krisen mit anderen Augen
Spannend und gefühlvoll dürfte es auch heute beimn Sommercamp weitergehen. Ab 19:15 Uhr liest Barbara Tolliner den zweiten Teil aus Bob der Streuner. Zuvor ist die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag von 17:00 bis 18:00 Uhr wieder mit einem Gespräch unter dem Motto "Mit anderen Augen" mit dem Thema "Umgang mit Krisen" dabei. Vor zwei Wochen hatte sich bereits mit ihr ein spannendes Gespräch über die Situation behinderter Menschen während der Corona-Pandemie entwickelt. Die Basis für die Diskussion bietet ein Filmbeitrag von Jennifer Sonntag, der am 14. Juni im MDR-Magazin Selbstbestimmt ausgestrahlt wurde.

Link zum Filmbeitrag von Jennifer Sonntag zum Umgang mit Krisen

Link zur letzten gesamten Sendung des Fernsehmagazin Selbstbestimmt

Link zum Risikogruppen-Song, an dem Jennifer Sonntag mit ihrem Führhund Paul mitgewirkt hat
Ottmar Miles-Paul
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Bericht über Lesung am Küchentisch mit Sommercamp-Atmosphäre
Die Einstellung eines Bildes mit einem brennenden Lagerfeuer im Hintergrund war gestern Abend zwar noch nicht möglich, aber auch das werden wir irgendwann beim Sommercamp schaffen. Denise Schäfer arbeitet auf jeden Fall schon dran. Aber bei der gestrigen Lesung von Barbara Tolliner kam auch so richtiges Sommercamp-Feeling auf. Während sie sonst am Kamin vorgelesen hat, machte sie dies nun vom Küchentisch aus. Die kobinet-nachrichten haben darüber und andere gestriege und für heute geplante Aktivitäten beim Sommercamp heute berichtet.

Ottmar Miles-Paul
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Erklärung der Landesbehindertenbeauftragten zum geplanten Intensivpflege
Die Diskussion um die geplanten und äusserst umstrittenen Änderungen zum Intensivpflegesetz hat auch Diskussionen beim Sommercamp ausgelöst. Die Landesbehindertenbeauftragten haben sich nun in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundestagsabgeordneten gewandt, den Gesetzentwurf so nicht zu verabschieden.

Ottmar Miles-Paul
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Küchentisch-Lesung aus Bob der Streuner in einfacher Sprache
Beim Sommercamp in Duderstadt hat Barbara Tolliner immer die Kamingeschichten am Abend vorgelesen und erfreute sich dabei eines regen Interesses. Nun im Online-Sommercamp liest Barbara Tolliner zwar nicht am Kamin, aber vom Küchentisch per Zoomkonferenz vor. Auf dem Programm steht heute am Dienstag, den 23. Juni, und am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 19:15 bis 20:00 Uhr eine Lesung aus dem Buch "Bob der Streuner" in einfacher Sprache.
Ottmar Miles-Paul
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Was soll aus meiner Sicht einmal erforscht werden?
Diese Frage stellt Barbara Vieweg vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) heute den Sommercamp-Teilnehmer*innen in einer Zoomkonferenz von 12:00 bis 13:00 Uhr. Dabei wird sie auf die Entwicklungen im Bereich der Teilhabeforschung und die Partizipation behinderter Menschen dabei eingehen, ein paar gute Beispiele nennen und zusammen mit den Teilnehmer*innen über weitere Fragen an die Wissenschaft diskutieren, die von behinderten Menschen gewünscht und formuliert werden.
Ottmar Miles-Paul
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WhatsApp-Gruppe zur Barrierefreiheit gestartet
Nachdem sich ab gestern die Sommercamp-Teilnehmer*innen für die WhatsApp-Gruppe zu guten Beispielen zur Barrierefreiheit anmelden konnten, ist diese heute Morgen schon mit ersten guten Beispielen als Bild und Bericht gestartet. Ein barrierefrei zugängliches Ärztehaus in Kassel und der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen in Baunatal waren erste Beispiele. Noch bis zum Wochenende kann man per Mail oder WhatsApp gute Beispiele zur Barrierefreiheit liefern.

Die Inklusionstour der rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten durch Mainz war ein guter Auftakt und Anreiz für die Aktion. Matthias Rösch führte die Sommercamp-Teilnehmer*innen virtuell mit seinem Handbike und Handy zu spannenden Orten in Mainz und hatte ein paar Bilder dazu für die Zoomkonferenz vorbereitet. Auch so kann eine barrierefreie und inklusive Stadterkundung in Corona-Zeiten erfolgen.
Ottmar Miles-Paul
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Wortspiel zum Sommercamp
Auch das Wortspiel zum Sommercamp für den Monat Juni nimmt langsam Fahrt auf. Die Aufgabe ist die Buchstaben des Wortes Sommercamp auszubuchstabieren:

Für Susanne Göbel als Koordinatorin buchstabiert sich das wie folgt:

S austark und

O h wie schön ...

M ehr und ...

M ehr

E uch alle

R egelmäßig am

C omputer

A uch

M al am Telefon

P ersönlich ...


Nicola buchstabiert Sommercamp wie folgt:

S = Susanne
O = Ottmar
M = Möglichkeiten
M = Mut
E = Energie
R = Ressourcen
C = Cool
A = Atmosphäre
M = Mensch
P = Pokerabende


Die kulinarische Variente von Kerstin Wöbbeking lautet:

Schokolade

Orangenkekse

Melonen

Müsliriegel

Erdbeeren

Radler-Bier

Cocktails

Alles vom Grill

Mettklopse

Pringels


Ottmar Miles-Paul
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Listenplatz 5 für die Kommunalwahl
Bild von Kerstin Wöbbeking
Bild von Kerstin Wöbbeking   Bild: privat
Wie praktisch das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen dieses Jahr ausgerichtet ist, das bewies Kerstin Wöbbeking am Montagabend. Sie wirkt nicht nur als Empowerment-Trainerin und ermutigt behinderte Menschen, sich einzumischen und für Inklusion und Barrierefreiheit zu streiten, sie kandidiert nun auch selbst für den Stadtrat in Lübbecke.

Dabei hat Kerstin Wöbbeking nun eine erste wichtige Hürde genommen. Bei der Wahl der Kandidat*innen für die Listenaufstellung zur Kommunalwahl wurde sie von den Grünen in Lübbecke einstimmig auf den von ihr anvisierten Platz 5 gewählt. Damit tritt sie nun offiziell zur Kommunalwahl im September für den Stadtrat der gut 25.000 Einwohner*innen zählenden Stadt in Nordrhein-Westfalen an. Auch wenn die Grünen in bundesweiten Umfragen derzeit noch gut im Kurs stehen, wird es einiger Anstrengungen bedürfen, dass diese auch mit 5 Personen in den Stadtrat gewählt werden. Wahlkampf ist nun also für Kerstin Wöbbeking angesagt, um nicht nur im Behindertenbeirat beratend, sondern im Stadtrat stimmberechtigt wirken zu können. Beim Sommercamp werden wir davon sicherlich auch hören und erleben können, wie so etwas vonstatten gehen kann.

Ottmar Miles-Paul
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Virtuelle Inklusionstour durch Mainz mit Matthias Rösch
Matthias Rösch mit seinem Handbike
Matthias Rösch mit seinem Handbike   Bild: privat
Passend zur Aktion der Woche zu guten Beispielen zur Barrierefreiheit führt der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch heute am 22. Juni eine virtuelle Inklusionstour mit seinem Handbike durch sein geliebtes Mainz durch. Während er mit Rollstuhl und Handbike durch Mainz fährt, beschreibt er spannende Orte, die auch ganz viel mit Barrierefreiheit und Inklusion zu tun hat. Ergänzt wird dies durch ein paar Bilder. Wenn derzeit schon Besichtigungen vor Ort coronabedingt schwer zu organisieren sind, dann nutzen die Sommercamp-Akteur*innen wenigstens solche kreativen Wege. Auf jeden Fall werden die Teilnehmer*innen an diesem Abend viel über Mainz und den langjährigen Kampf behinderter Menschen für Barrierefreiheit und Inklusion in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz erfahren.
Ottmar Miles-Paul
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Sommeranfang in Lübbecke mit Rad und Grill


12 Fahrräder stehen in der Reihe aufgestellt vor einem Haus
12 Fahrräder stehen in der Reihe aufgestellt vor einem Haus   Bild: Kerstin Wöbbeking
In Lübbecke wurde der offizielle Sommer beim Sommersilvester eingeläutet, berichtet Kerstin Wöbbeking zur Sommercamp-Aktion "Auf der Suche nach dem Sommeranfang". "Wir feiern dieses Fest seit vielen Jahren und dank der Lockerungen der Kontaktbeschränkungen durften wir im kleinen Freundeskreis ja auch wieder beisammen sein. Den sonnigen ersten Sommertag haben wir, Kerstin und Andreas, auf dem Rad verbracht. Wir machen zur Zeit gerade bei der bundesweiten Aktion "Stadtradeln“ mit. Hier geht es darum, in einem Zeitraum von 3 Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurück zu legen. In unserer Kommune, dem Kreis Minden-Lübbecke machen 184 Teams mit. Das Team, in dem wir mitradeln, befindet sich zur Zeit auf Platz 4 im Ranking. Das spornt an und wir hoffen, dass wir es bis zum Ende der Aktion am kommenden Freitag noch aufs Treppchen schaffen", schreibt Kerstin Wöbbeking.


Die Radtour führte zu einer „Kunstausstellung im Garten“. Hier gab es viele schöne Fotomotive, die sehr gut zu den Whats App Aktionen „Blume“ und „Lieblingsort“ der letzten beiden Sommercampwochen gepasst haben.

 


Eine blühende Rose im Topf vor einer roten Holztür
Eine blühende Rose im Topf vor einer roten Holztür   Bild: Kerstin Wöbbeking
"Der erste Sommertag endete für uns damit, dass Andreas seinen Grill anheizte um die ganze Familie für über 30 geradelten Kilometer zu belohnen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Käsekuchen aus der Aktion Backe-backe-Kuchen, deshalb erst am nächsten Sonntag von dem neuen Kuchenbäcker gebacken werden kann. Diese Woche wird weiter in die Pedale getreten. Zum einen um Kilometer für das Treppchen zu radeln, zum anderen um gute Beispiele für Barrierefreiheit in unserer Region zu suchen. (Hoffentlich werden wir fündig 😉). Die Whats-App Aktion der Woche steht in der nächsten Sommercamp-Woche unter dem Motto: 'gute Beispiele für Barrierefreiheit'", berichtet Kerstin Wöbbeking.

Ottmar Miles-Paul
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Zwischenbilanz zum Sommercamp
Die kobinet-nachrichten haben heute am 22. Juni zum Start in die dritte volle Sommercamp-Woche einen Bericht über die Zwischenbilanz veröffentlicht.

Ottmar Miles-Paul
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Start-Schuss für die Aktion der Woche: Gute Beispiele für Barriere-Freiheit
Mit der bereits dritten Aktion der Woche beim diesjährigen Sommercamp wenden sich Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking dem Thema Barrierefreiheit zu. "Gute Beispiele für Barriere-Freiheit" lautet die Aktion, die heute beginnt.

Heute können sich die Sommercamp-Teilnehmer*innen in eine WhatsApp-Gruppe zur Aktion der Woche eintragen und ab Dienstag geht es dann los, dass kurze Videos, Bilder, kurze Berichte etc. zu guten Beispielen zur Barrierefreiheit in die Gruppe geschickt oder per Mail zugesandt werden können. Am Ende erstellen die beiden Empowerment-Trainer*innen eine Zusammenfassung der Eingänge.


Ottmar Miles-Paul
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Traumgeschichten der Schamanen zum Nachhören
Unter dem Motto "Achtsam in die Nacht" hat Rose Liebler-Merz am Sonntagabend eine Veranstaltung beim Sommercamp durchgeführt. Dabei ging es um Traumgeschichten der Schamanen, die gut zum Start in den Sommer und zur Sonnenwende passen.

Ottmar Miles-Paul
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Spaß und Bewegung beim Kaffeeklatsch
Ottmar Miles-Paul
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Achtsam in die Nacht mit Traum-Geschichten der Schamanen
Rose Liebler-Merz hat beim Sommercamp bereits letztes Wochenende unter dem Motto "Achtsam in den Tag" den Sommercamp-Teilnehmer*innen eine ca. 20minütige Übung angeboten, die auch auf Video aufgezeichnet wurde. Mit ihrem heutigen Angebot ab 19:00 Uhr unter dem Motto "Achtsam in die Nach" präsentiert sie Traum-Geschichten der Schamanen zum Ausklag des Tages und der zweiten Sommercamp-Woche. "Mögen wir unsere Vision der Inklusion in die Welt bringen", heißt es in der Ausschreibung für dieses Zoom-Treffen.
Ottmar Miles-Paul
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Suche nach dem Sommeranfang im Park oder in der Natur
Person sitzt auf einer Bank im Park und liest ein Buch
Person sitzt auf einer Bank im Park und liest ein Buch   Bild: Susanne Göbel
Am Samstag, den 20. Juni 2020 um 23:43 Uhr, hat in Mittel-Europa der Sommer offiziell begonnen. Damit hat auch die Jahreszeit das bereits am 5. Juni wegen der Corona-Pandemie früher begonnene Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen eingeholt. Deshalb lädt Ottmar Miles-Paul heute auch zu der Aktion "Auf der Suche nach dem Sommer-Anfang im Park oder in der Natur" ein. Er lädt die Sommercamp- und Nichtsommercamp-Teilnehmer*innen ein, ihm ein Foto, einen Bericht oder eine Sprach-Nachricht über deinen Sommer-Anfang im Freien zu mailen oder per WhatsApp zu schicken.

E-Mail: ottmar.miles-paul@bifos.de oder über WhatsApp an 0179 - 23 51 063

Er selbst hat schon mal geschaut, wie sich der Bär an der Berliner Brücke in Kassel im Lichte des Sommers präsentiert. Zum Glück hat der imposante Bär noch etwas Schatten, denn es war schon zu merken, dass die Temperaturen anziehen und das sommerliche Wetter kommt.


Großer Bär aus Stein am Anfang der Berliner Brücke in Kassel mit blauem Himmel im Hintergrund und dem Kasseler Herkules in Sichtweite
Großer Bär aus Stein am Anfang der Berliner Brücke in Kassel mit blauem Himmel im Hintergrund und dem Kasseler Herkules in Sichtweite   Bild: Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
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Kein guter Spieltag der Fußballbundesliga für Maren Grübnau
Im gestrigen Fußball-Talk vor dem Start des zweitletzten Spieltages der Fußballbundesliga mit Maren Grübnau ging es nicht nur um ihre Tätigkeit als Team-Leiterin der Blinden-Reporter auf Schalke, sondern auch darum, für wen sie an diesem Spieltag besonders die Daumen drückt.

Normalerweise wäre Maren Grübnau gestern auf Schalke gewesen und hätte dort bereits um 12:00 Uhr ihren Dienst mit diversen Vorbesprechungen für das anstehende Fußballspiel geleistet. Als Team-Leiterin für die Blinden-Reporter muss sie schon früh im Stadion sein und so manche Informationen sammeln, die wichtig sind. Irgendwann nach 20:00 Uhr ist sie dann wieder zurück in ihrem Wohnort Dortmund. Seit über neun Jahren engagiert sich Maren Grübnau schon ehrenamtlich auf Schalke und hat immer noch großen Spaß daran. Das, obwohl es in der Rückrunde für Schalke richtig schlecht läuft und ihre Mannschaft für die ihr Herz schon von Kindertagen an schlägt akut vom Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga bedroht ist - nämlich Werder Bremen.

Und so drehte sich der Fußball-Talk entscheidend um das in Mainz anstehende Spiel von Mainz 05 gegen Werder Bremen. Fast alle der Teilnehmer*innen der Zoom-Konferenz tippten dabei auf einen Sieg der Bremer, wobei sich Maren Grübnau mit ihrem Tipp für ein 3:0 der Hanseaten besonders optimistisch zeigte. 2 Teilnehmerinnen tippten auf ein Unentschieden. Lediglich Petra Groß mit einem 1:0 für die Mainzer und Ottmar Miles-Paul mit einem 2:1 für die Mainzer hatten am Ende für den Mainzer Sieg getippt.

Am Ende nach Abpfiff der Spiele musste Maren Grübnau sozusagen eine Doppelklatsche hinnehmen: Werder Bremen ist nun akut abstiegsgefährdet, da sie in Mainz 1:3 verloren haben und Schalke setzte seine Negativserie mit einem 1:4 gegen den VfL Wolfsburg fort. Doch noch hat Werder Bremen eine Chance, wenigstens den 16. Tabellenplatz zu schaffen, wenn Düsseldorf noch patzt und Bremen gewinnt. Wir drücken Werder Bremen und Maren Grübnau fest die Daumen und danken ihr für das spannende Gespräch beim Sommercamp. 
Ottmar Miles-Paul
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Gesund und fit im Sommercamp: Video mit Übungen mit dem Handtuch zum Mit-Machen Zuhause
Unter dem Motto "Gesund und fit im Sommercamp" hat Ronny Blume extra für die Sommercamp-Teilnehmer*innen ein 22minütiges Video mit Übungen mit einem Handtuch zum Mit-Machen für Zuhause erstellt. Bewegung und Sport soll also auch beim Sommercamp nicht zu kurz kommen und können alle, die Spaß dran haben, auch Zuhause machen.

Ottmar Miles-Paul
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Der Ball ist rund - Fußball-Gespräch mit Maren Grübnau
Den zweitletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga nutzen die Sommercamp-Teilnehmer*innen dazu, um sich über den anstehenden Spieltag und die Barrierefreiheit in den Stadien auszutauschen. Von 14:45 bis 15:15 Uhr steht dafür Maren Grübnau zum Gespräch zur Verfügung. Sie ist Team-Leiterin der Blinden-Reporter auf Schalke, schwärmt aber auch für Werder Bremen und zittert vor dem heutigen Spiel der grün-weißen in Mainz vor dem drohenden Abstieg. Gesprächsstoff dürfte es also genug geben, auch wenn die Bayern die Geister-Meisterschaft für sich schon entschieden haben.
Ottmar Miles-Paul
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Der Quarkkuchen wurde gebacken
Quark-Kuchen
Quark-Kuchen   Bild: Stefan Göthling
Nach dem noch recht einfach zu backenden Selters-Kuchen vom letzten Wochenende hat Stefan Göthling von Mensch zuerst für dieses Wochenende mit einem Rezept für einen Quark-Kuchen schon eine schwerere Aufgabe ins Netz gestellt. Am Freitag wurde schon gebacken. Andere packen das erst am Wochenende an.

Um auch Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen das Mitbacken zu ermöglichen. Hier die Infos zum Kuchenrezept:

Alle Zutaten für den Quark-Kuchen
Rezept von Stefan und seiner Mutti

Zutaten für Mürbe-Boden
 
  75 Gramm      Magarine
  75 Gramm      Zucker
200 Gramm      Mehl
1  Ei
1 Teelöffel Back-Pulver
 

Zutaten für die Quark-Masse
 
500 Gramm       Quark 
150 Gramm       Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
2 Päckchen Vanille-Pudding
1 Tasse     Öl
1 ganzes   Ei
2 Eigelb (Ei-Weiß zu Beginn zu Ei-Schnee steifschlagen)
2 Tassen Milch

Und du brauchst eine runde Kuchen-Form.
Die Zutaten reichen für eine Kuchen-Form mit 26 cm Durchmesser.

Die Back-Anleitung für den Mürbe-Boden
Den muss man zuerst machen!

Alle Zutaten für den Mürbe-Boden in eine Rühr-Schüssel geben.

Mit einem Rühr-Gerät (Mixer) mit den Knet-Haken gut kneten lassen.
Der Teig soll glatt sein.
Man formt eine Kugel daraus.

Dann eine normale, runde Kuchen-Form (Spring-Form, 26 cm) am Boden und am Rand einfetten.

Die Teig-Kugel auf dem Boden von der Kuchen-Form verteilen oder ausrollen.
Daraus wird der Kuchen-Boden.

Achtung: Du brauchst auch noch Teig für den Rand von der Form.
Aus dem Teig machst du einen ungefähr 3 cm hohen Teig-Rand. 

In den Kühlschrank stellen bis die Quark-Füllung fertig ist.

Jetzt machst du die Quark-Füllung.

Die Back-Anleitung für die Quark-Füllung
Die macht man, wenn der Teig fertig ist.

Erst Ei-Weiß von 2 Eiern mit dem Mixer zu Schnee schlagen.
In den Kühlschrank stellen.
 
Quark und 
Zucker und 
Vanille-Zucker und 
Eier (die 2 Ei-Gelb und das ganze Ei) und
Pudding-Pulver und 
Öl 
in eine Schüssel geben.

Alles zusammen verrühren.

Danach Milch dazu und verrühren. 

Den kühlen Ei-Schnee zum Schluss mit einem Schnee-Besen vorsichtig unterheben. 

Jetzt die flüssige Quark-Füllung vorsichtig auf dem Teig in der Kuchen-Form verteilen.
 
Die Kuchen-Form in die Mitte vom Ofen auf einen Gitter-Rost stellen.
Den Ofen auf 160 Grad bis 180 Grad einstellen.
Den Ofen auf Unter- und Ober-Hitze einstellen. 

Dann ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten (1,5 Stunden) im Ofen backen.

Viel Glück!!!
Ottmar Miles-Paul
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Reger Austausch zur Zukunftsplanung und zum Thema Autismus
Volles Programm herrschte am Freitag, den 19. Juni beim Sommercamp. Morgens bekam Isabell Schick einen Preis für digitales Miteinander verliehen und war bei einem Online-Empfang im Gespräch mit dem Bundespräsidenten über Angebote für Menschen mit psychischen Hindernissen. Am Vorabend tauschten sich Sommercamp-Teilnehmer*innen über das Thema, Methoden und Ideen zur Persönlichen Zukunftsplanung aus und zum Abschluss des Tages informierte Birger Höhn über den Autistic Pride Day bei einer Sommercamp-Veranstaltung unter dem Motto "Stolz Autist zu sein".

Begleitet war dies nicht nur durch ein reges Interesse, sondern auch durch spannende Diskussionen. Und die Saubohnen wachsen auch weiter kräftigt. Bei einigen Teilnehmer*innen ist das Gewächs, das zu Beginn des Sommercamps als Samen mit etwas Erde versandt wurde, schon 12 cm groß.
Ottmar Miles-Paul
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Helmut Stumhofer auf Tour zu Lieblingsorten im Stadtteil
Helmut Stumhofer unterwegs in seinem Stadtteil Wehlheiden in Kassel
Helmut Stumhofer unterwegs in seinem Stadtteil Wehlheiden in Kassel   Bild: Susanne Göbel
Die Sommercamp-Aktion der Woche "Mein Lieblings-Ort", die von Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker gestartet wurde, nutzt Helmut Stumhofer, um der Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel die schönsten Orte in seinem Stadtteil Wehlheiden in Kassel zu zeigen. Die beiden waren fast zwei Stunden unterwegs. Bei der Tour des in Wehlheiden geborenen und auf seinen Stadtteil stolzen Kasseländers führte vom Wehlheider Platz, wo freitags immer der Wochenmarkt stattfindet, über den Bereich, wo die Wehlheider Kirmes traditionell im August begangen wird, zum wunderschönen Botanischen Garten und vielen weiteren Orten, die Helmut Stumhofer liebt.

Und natürlich ließen entsprechende Bilder und Videos von der Tour durch den Stadtteil nicht lange in der WhatsApp-Gruppe zu dieser Aktion der Woche auf sich warten.
Ottmar Miles-Paul
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Stolz Autist zu sein – Nachlese zum Autistic Pride Day 2020
So lautet der Titel einer Veranstaltung die heute Abend von 19:00 bis 20:00 Uhr beim Sommercamp mit Birger Höhn aus Dresden stattfindet. Im Untertitel und der Beschreibung der Veranstaltung heißt es: "Gespräch mit Birger Höhn über die Geschichte des Autistic Pride Days. Der Autistic Pride Day wird am 18. Juni begangen. Birger Höhn berichtet auch über selbstbestimmt Leben mit Autismus und den Konflikt-Potentialen zwischen autistischer Selbstvertretung und ABA (angewandter Verhaltenstherapie) sowie über Autismus Deutschland.

Zum gestrigen Autistic Pride Day hat Birger Höhn bereits auch einen Beitrag für die kobinet-nachrichten geschrieben. Hier der Link

Ottmar Miles-Paul
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Zukunft gestalten und planen
Unter dem Motto "Zukunft gestalten und planen" geht es heute beim Sommercamp von 17:00 bis 18:00 Uhr um das Thema Persönliche Zukunftsplanung.

"Persönliche Zukunft-Planung: Was ist denn das? Susanne Göbel erzählt über Persönliche Zukunftsplanung und wir überlegen, was das vielleicht mit euch zu tun hat", heißt es in der Programmankündigung.
Ottmar Miles-Paul
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Raul Krauthausen im Gespräch mit Karl Lauterbach
Raul Krauthausen im Gespräch mit Prof. Karl Lauterbach von der SPD auf Facebook
Raul Krauthausen im Gespräch mit Prof. Karl Lauterbach von der SPD auf Facebook   Bild: Denise Schäfer
Nachdem am 17. Juni mit Dr. Sigrid Arnade und Horst Frehe über deren Erfahrungen bei der Anhörung zum Gesetzentwurf zur Intensivpflge im Gesundheitsausschuss des Bundestages beim Sommercamp diskutiert wurde, hatte Raul Krauthausen am Tag darauf ein Gespräch mit Prof. Karl Lauterbach, dem Gesundheitsexperten der SPD-Bundestagsfraktion. Dabei ging es u.a. auch um das weitere Vorgehen zu dem umstrittenen Gesetz. Einige Sommercamp-Teilnehmer*innen haben das über 30minütige Gespräch auf Facebook verfolgt und Denise Schäfer hat dem Sommercamp-Büro einen Screenshot - also ein Bild von den beiden Diskutanten - zugesandt.

Ottmar Miles-Paul
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Rege Diskussion zum Thema Persönliche Assistenz und Betriebsräte
Bei der gestrigen Diskussion zum Thema Persönliche Assistenz und Betriebsräte schilderte Pandelis Chatzievgeniou die Gemengelage der verschiedenen Interessenslagen sehr anschaulich. Der Assistenznutzer arbeitet in einem Verein, der Persönliche Assistenz anbietet, und ist dort auch im Betriebsrat tätig. So unterschiedlich und berechtigt die einzelnen Interessen zum Teil auch sein mögen, so sei es wichtig, dass dabei nicht die Selbstbestimmung behinderter Menschen auf der Strecke bleibe, so das Resümée. Wahrscheinlich beschäftigen wir uns im Sommercamp Anfang August noch einmal mit diesem Thema.
Ottmar Miles-Paul
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Markttag beim Sommercamp
Bild vom Wehlheider Wochenmarkt in Kassel
Bild vom Wehlheider Wochenmarkt in Kassel   Bild: Susanne Göbel
In der für die derzeitige Aktion der Woche beim Sommercamp zu Lieblings-Orten gestartete WhatsApp-Gruppe findet schon seit Montag ein reger Austausch statt. Waren es anfangs Bilder von Lieblingsorten im Urlaub, die die Diskussion beherrschten, ist der Austausch mittlerweile vor Ort bei den Menschen, wo sie wohnen, angekommen. Dabei zeigte sich, dass viele gerne auf Märkte gehen. Dafür steht das eingestellte Bild vom Wehlheider Wochenmarkt in Kassel, der jeden Freitag stattfindet.
Ottmar Miles-Paul
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Isabell Schick vom Projekt Rettungs-Ring heute Online beim Bundespräsidenten
Ottmar Miles-Paul
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Persönliche Assistenz und Betriebsräte heute u.a. Thema
Um das Spannungsfeld von Persönlicher Assistenz und den Interessen von Betriebsräten geht es heute Nachmittag beim Sommercamp in einer Diskussion mit dem Sommercamp-Teilnehmer Pandelis Chatzievgeniou vom Verein zur Förderung der Inklusion Behinderter (fib) Marburg.

Morgens können Interessierte bereits am telefonischen Frühstückstreff des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter teilnehmen. Und Raul Krauthausen hat bei der gestrigen Diskussion zum Intensivpflegegesetz auf seine heutige Facebook-Diskussion mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach hingewiesen. Weitere Infos zu der Veranstaltung, die ab 17:00 Uhr auf Facebook stattfindet, gibt's unter dem Facebook-LinK:

Ottmar Miles-Paul
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Anhörung zum Intensivpflegegesetz im Bundestag jetzt online
Eigentlich hatten die Sommercamp-Teilnehmer*innen gehofft, dass sie die gestrige Anhörung zum Intensivpflegegesetz im Bundestagsausschuss für Gesundheit live mitverfolgen können. Aber die Aufzeichnung der Anhörung wurde erst heute in die Mediathek eingestellt.

Nach der gestrigen Nachlese mit Dr. Sigrid Arnade und Horst Frehe, die als Sachverständige an der Anhörung zu dem äusserst umstrittenen Gesetzentwurf teilgenommen hatten, in der Sommercamp Zoomkonferenz zur Behindertenpolitik kann die knapp zweistündige Anhörung jetzt angeschaut bzw. angehört werden. Hier der Link zur Anhörungsaufzeichnung:
Ottmar Miles-Paul
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Es sprießt und gedeiht
5 Becher mit Erde aus denen Keime von Saubohnen sprießen
5 Becher mit Erde aus denen Keime von Saubohnen sprießen   Bild: Susanne Göbel
Das Überraschungspäckchen, das die Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel letzte Woche an die Teilnehmer*innen des Sommercamps versandt hatte, zeigt langsam aber sicher seine Wirkung. Oder besser gesagt, es sprießt und gedeiht über die Erwartungen hinaus. Zumindest bei Susanne Göbel sind nach wenigen Tagen schon erste Ergebnisse zu sehen. Eigentlich sollte es ca. 10 Tage dauern, bis die Saubohnen sprießen.

Dieses schnelle Wachstum ist auch ein gutes Zeichen dafür, wie aktiv das Sommercamp begonnen hat und wie viele inhaltliche Pflänzchen schon gewachsen sind. Man darf also gespannt sein, wie es mit dem Sommercamp und den Saubohnen weitergeht.
Ottmar Miles-Paul
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Bundestagsanhörung wird erst später ins Netz eingestellt
Der Deutsche Bundestag hat der Sommercamp-Planung einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Ursprünglich war gedacht, dass interessierte Teilnehmer*innen die Anhörung zum äusserst umstrittenen Reformgesetz zur Intensivpflege von 14:45 bis 16:15 im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages live per Videoübertragung verfolgen können und anschließend mit Dr. Sigrid Arnade und Horst Frehe über die Anhörung gesprochen wird. Nun hat der Ausschuss aber geregelt, dass der Anhörungsmitschnitt heute erst ab 22:00 Uhr ins Internet eingestellt wird. Warum auch immer, kann man sich fragen. Vielleicht hatte der Ausschuss Angst, dass zu viele der Anhörung folgenden wollen und das Netz zusammenbricht.

Wie auch immer, das Sommercamp ist flexibel. So reden wir eben zuerst mit Dr. Sigrid Arnade und Horst Frehe von 18:00 bis 19:00 Uhr über ihre Erfahrungen und Eindrücke von der heutigen Anhörung in der Sommercamp-Zoom-Konferenz, die für diesen Zeitpunkt auch so geplant war. Wer möchte, kann sich dann die gesamte Anhörung später anschauen bzw. anhören. Den Link stellen wir dann zur Verfügung.

Eines ist aber schon vor der Anhörung klar geworden, es gibt sehr viel Kritik an dem Gesetzentwurf, der das selbstbestimmte Leben behinderter Menschen, die Intensivbeatmung nutzen müssen, erheblich einschränken könnte. Hierzu gab es bereits einige Bericht in den kobinet-nachrichten. Es lohnt sich also mal auf www.kobinet-nachrichten.org nachzuschauen.
Ottmar Miles-Paul
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Von Vorurteilen, Medien und Normalität
Über Vorurteile, wie behinderte Menschen in den Medien dargestellt werden und was Normalität bedeutet, darüber sprach Constantin Grosch in seinem heutigen Vortrag im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Gisela Hermes. Die Professorin an der HAWK - Hochschule Hildesheim - Fakultät Soziale Arbeit hatte auch die Teilnehmer*innen des Sommercamps zu ihrer Vorlesung mit Constantin Grosch eingeladen. Und auch einige waren dieser Einladung gefolgt, einmal bei einer Veranstaltung der Uni - in diesem Fall online per Zoomkonferenz - dabei sein zu können.

In seinem gut 70minütigen Vortrag stellte Constantin Grosch dar, welche Bilder von behinderten Menschen in den Medien immer noch verbreitet werden und dass diese oft abgewertet oder erhöht dargestellt werden. Dass dies mit Normalität nichts zu tun hatte, brachte der Aktivist immer wieder auf den Punkt.

Wer mehr von Constantin Grosch hören will, kann sich u.a. seine Inklusions-Podcasts mit verschiedenen Gästen anhören.

Ottmar Miles-Paul
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Denise Schäfer mit dabei beim "anderen Sommercamp"
Denise Schafer
Denise Schafer   Bild: privat
Denise Schäfer aus Kassel gehört sozusagen schon fast zum Inventar beim Sommercamp. Viele Jahre war sie schon mit dabei, mischte beim Kickerturnier und vielen Aktivitäten mit und brachte stets gute Stimmung mit nach Duderstadt. Dieses Mal ist sie auch wieder dabei beim etwas anderen Sommercamp online und kreativ. Wie viele andere Teilnehmer*innen stellte sie sich auf der internen Programmplattform des Sommercamps vor. "Schön, dass es mit der Technik geklappt hat und du wieder dabei bist", bringt es die Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel auf den Punkt.
Ottmar Miles-Paul
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Wissenschaft und Lehre trifft das Sommercamp
Unter dem Motto "Wissenschaft und Lehre" haben heute die Sommercamp-Teilnehmer*innen die Möglichkeit, an einer Vorlesung von Prof. Dr. Gisela Hermes an der (HAWK - Hochschule Hildesheim - Fakultät Soziale Arbeit) per Zoomkonferenz dabei zu sein. Zu Gast in der Vorlesung ist heute der Behinderten-Aktivist Constantin Grosch, der über Vorurteile, Medien und Normalität referiert.

Auch das ist ein Vorteil, wenn das Sommercamp einmal nicht im Jugendgästehaus Duderstadt stattfindet, sondern online durchgeführt wird, dass man einmal solche Kooperationen ausprobieren kann. Die Sommercamp-Organisator*innen bedanken sich schon einmal im Vorfeld bei Prof. Dr. Gisela Hermes für die Möglichkeit, einmal in eine Online-Vorlesung reinschnuppern zu dürfen.
Ottmar Miles-Paul
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Urlaubssehnsucht auch bei Sommercamp-Teilnehmer*innen
Bild vom Strand mit Strandkorb am Seebad Binz
Bild vom Strand mit Strandkorb am Seebad Binz   Bild: Peter Marx
Dass die Urlaubssehnsucht auch bei den Sommercamp-Teilnehmer*innen groß ist, zeigt sich anhand der ersten Bilder in der für diese Woche eingerichteten WhatsApp-Gruppe zu Bilder, Videos und Berichten über Lieblings-Orte der Sommercamp-Teilnehmer*innen. Peter Marx aus Sachsen-Anhalt hat beispielsweise ein Bild vom Strand im Seebad Binz an der Ostsee geschickt. Hier fährt er jedes Jahr hin und das ist der Ort, wo er am besten abschalten kann, wie er in die WhatsApp-Gruppe schrieb.

Es gab aber auch schon Bilder vom Wald, vom eigenen Schreibtisch, von einer Rehaklinik und vom Marktplatz in Lübbecke. So rege, wie der Bilder- und Berichte-Reigen in der WhatsApp-Gruppe gestartet ist, könnte es ähnlich wie in der Blumen-WhatsApp-Gruppe viele spannende und schöne Bilder und Berichte geben, welche Lieblings-Orte der Sommercamp-Teilnehmer*innen sind.
Ottmar Miles-Paul
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Rika Esser: Nach 100 Tagen im Amt angekommen
Rika Esser
Rika Esser   Bild: privat
Dass die neue Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, nach gut 100 Tagen gut in ihrem neuen Amt angekommen ist, das wurde bei der gestrigen Diskussion beim Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen deutlich. Seit Anfang März übt Rika Esser das nun hauptamtlich ausgestaltete Amt der Landesbehindertenbeauftragten in Hessen aus und hat trotz Corona-Einschränkungen schon viele Kontakte geknüpft.

In der Diskussion zeichneten sich auch erste Schwerpunkte der neuen Beauftragten ab. Das Thema Arbeit steht dabei oben an, denn gerade in Sachen Bundesteilhabegesetz gäbe es eine Reihe von neuer Möglichkeiten, die genutzt werden können. Die Inklusion in den Kommunen und das Thema Barrierefreiheit zeichnet sich ebenfalls ein Schwerpunkte in der Arbeit ab.

In der Diskussion mit den Sommercamp-Teilnehmer*innen wurde deutlich, dass einige hoffen, dass die Beauftragte bald vor Ort sein kann, was bisher coronabedingt so nicht möglich war. Auch Fragen in Sachen Alternativen zu Werkstätten und zur Wohnbaupolitik für mehr Barrierefreiheit spielten eine große Rolle. Und natürlich beschäftigt auch daa Thema Corona, das reicht von der Verbesserung der Kontaktmöglichkieten bis zur Beteiligung der Heimbeiräte. Partizipation ist ebenfalls ein großes Thema, das sich Rika Esser auf die Fahnen geschrieben hat. Hier gibt es in Hessen zwar Ansätze, aber noch vieles zu tun, dass die Partizipation behinderter Menschen bei Entscheidungsprozessen verbessert wird.
Ottmar Miles-Paul
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Rika Esser heute zu Gast beim Sommercamp
Vor kurzem hatte die neue Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, ihre ersten 100-Tage hinter sich gebracht. Grund genug, um mit ihr über ihre ersten Erfahrungen, Aktivitäten und Eindrücke zu sprechen. Rika Esser ist daher heute Gast bei der Zoom-Konferenz des "anderen Sommercamps", das vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen organisiert wird.
Ottmar Miles-Paul
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Start-Schuß für die Aktion der Woche: Mein Lieblings-Ort
Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker haben heute den Start-Schuß für die zweite Aktion der Woche im Rahmen des Sommercamps gegeben. Diese Woche geht es um die Lieblingsorte. Sommercamp-Teilnehmer*innen können sich im Rahmen der Aktion "Meine Lieblings-Orte in einer WhatsApp-Gruppe anmelden und dort ihre Bilder, Videos oder Berichte einstellen. Man kann aber auch eine E-Mail an die Sommercamp-Koordinatorin schicken.

Wenn es bei dieser Aktion genauso rege zugeht, wie bei der ersten Aktion der Woche zum Thema die schönste Blume, bei der knapp 100 Bilder zusammenkamen, dann dürfte es auch in dieser WhatsApp-Gruppe recht munter werden.
Ottmar Miles-Paul
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Zweite Sommercamp-Woche eingetrommelt
Bild vom Trommel-Workshop beim Sommercamp 2018 in Duderstadt
Bild vom Trommel-Workshop beim Sommercamp 2018 in Duderstadt   Bild: privat
Beim eigentlich im Jugendgästehaus in Duderstadt geplanten Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen wäre sicher auch eine Trommelsession mit Uwe Wypior geplant gewesen. Da dies coronabedingt nicht geht, hat Uwe Wypior den Sommercamp-Macher*innen eine selbst aufgenommene Trommelsession geschickt. Damit trommelt er die zweite Sommercamp-Woche ein, die heute wieder mit vielfältigen Aktivitäten beginnt.

Ottmar Miles-Paul
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Kaffeeklatsch mit leckerem Kuchen
Dass ein Kaffeeklatsch in Coronazeiten auch online stattfinden kann und dass es dabei auch genauso chaotisch zugehen kann, wie wenn 10 verschiedene Leute an einem Tisch sitzen und durcheinanderreden, das zeigte sich gestern beim ersten Sommercamp-Kaffeeklatsch. Schön war dabei, die einzelnen Teilnehmer*innen in ihrer Umgebung zu sehen bzw. zu hören. Ob auf der Terrasse, in der Küche oder am Schreibtisch, der Kaffee, Tee oder sonstige Getränke und der Kuchen, den die meisten Teilnehmer*innen zu sich nahmen und zum Teil auch selbst gebacken hatten, schmeckte auf jeden Fall.
Ottmar Miles-Paul
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Achtsam in den Tag
Trotz früher Stunde am Sonntagmorgen führte die Sommercamp-Teilnehmerin Rose Liebler-Merz am Sonntag, den 14. Juni eine Achtsamkeitsübung durch. Unter dem Motto "Achtsam in den Tag" bot sie folgende ca. 20minütige Übung an, die nun auch von Sommercamp- und Nichtsommercamp-Teilnehmer*innen angehört werden kann.

Ottmar Miles-Paul
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Virtuelle Ausstellungsführung mit Tiefgang
Das erste Bild der Ausstellung mit einem Mann, der vor einem Eingang mit Stufen steht mit der Aufschrift
Das erste Bild der Ausstellung mit einem Mann, der vor einem Eingang mit Stufen steht mit der Aufschrift "Rampen statt Mitleid"   Bild: Kassandra Ruhm
Gestern, am 13. Juni bot Kassandra Ruhm im Rahmen des Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen ihre erste virtuelle Führung durch ihre Ausstellung "Bunt ist schöner" an. Dabei beschrieb sie nicht nur einzelne von ihren insgesamt 53 Postern, sondern zeichnete ein Bild der verschiedenen Aspekte von Diskriminierung und für den notwendigen gegenseiten Respekt und des So-Sein-zu-Könnens-wie-man-ist. Daraus entspannen sich eine Reihe von Diskussionen mit den Teilnehmer*innen mit Tiefgang, die Stoff für viele weitere Gespräche beim Sommercamp bieten.

So waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass nach den ersten sieben gezeigten und angesprochenen Postern auf jeden Fall eine weitere virtuelle Führung durch die Ausstellung mit weiteren Postern folgen muss. Das ist für Anfang Juli im Rahmen des Sommercamps geplant.

Ottmar Miles-Paul
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Wort-Spiel zum Sommercamp
Die Empowerment-Trainerinnen Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking haben für das Sommercamp ein Wort-Spiel entwickelt. Sie laden die Teilnehmer*innen dazu ein, mitzumachen und das Wort Sommercamp mit Begriffen aus den einzelnen Buchstaben zu füllen.

Link zum Video zur Vorstellung und Beschreibung der Aktion
Ottmar Miles-Paul
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Wir haben das gebacken bekommen
Fotocollage des Backprozesses von Andreas Wöbbeking
Fotocollage des Backprozesses von Andreas Wöbbeking   Bild: Kerstin Wöbbeking
"Mit 60 Jahren hat Andreas heute zum ersten Mal einen Kuchen gebacken. Diese Nachricht schickte gestern Kerstin Wöbbeking mit Bildern von ihrem Mann Andreas beim Kuchenbacken und mit dem Entstehungsprozess des Werkes. Er war damit nicht allein, auch andernortens wurde gestern am 13. Juni kräftig gebacken und vor allem neues ausprobiert. Stefan Göthling vom Mensch zuerst hatte zu der Tagesaktion "Backe Backe Kuchen" ein Rezept von einem Selterskuchen eingestellt, das entweder in Reinkultur oder wie in Lübbecke durch Aprikosen erweitert und damit zu einem Selters-Aprikosenkuchen wurde.

Annette Bourdon hatte bereits am Vormittag eine WhatsApp-Nachricht ans Sommercamp-Büro geschickt und ihr Werk per Bild präsentiert. Auch wenn sich der Kuchen beim Herausholen aus der Backform bei ihr widerspenstig zeigte, ist er gelungen und wurde bei ihr mit Schokolade ergänzt.

Die Aktion, die so in einem Tagungshaus kaum möglich gewesen wäre, ruft schon nach Nachahmung, denn weitere Rezepte für andere Kuchen sind bereits unterwegs und werden in die Programmfläche des Sommercamps eingestellt.
Ottmar Miles-Paul
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Wie Jennifer Sonntag Krisen bewältigt
"Auch Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag kennt Krisen. Sie hat ihr eigenes Krisenmanagement entwickelt", heißt es auf der Internetseite des MDR-Fernsehmagazin Selbstbestimmt. Dort wurde heute, am 14. Juni, ein Beitrag aus ihrer Reihe "Mit anderen Augen" dieses Mal zum Thema Krise ausgestrahlt.

Nachdem die Sommercamp-Teilnehmerin Jennifer Sonntag schon am vergangenen Mittwoch Rede und Antwort zu ihrem letzten Beitrag im MDR-Magazin Selbstbestimmt zum Thema Isolation in Corona-Zeiten gestanden hat, bietet sie am 24. Juni ein weiteres Gespräch zur heutigen Sendung zum Thema Umgang mit Krisen an.


Ottmar Miles-Paul
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Bunt ist schöner: Virtuelle Ausstellungs-Führung mit Kassandra Ruhm

Poster mit einem Pfau mit Aufschrift, die im Text erläutert wird
Poster mit einem Pfau mit Aufschrift, die im Text erläutert wird   Bild: Kassandra Ruhm
"Ein Pfau spaziert über einen Fußweg im Park. Seine bunten Federn zieht er wie eine Schleppe hinter sich her, statt ein Rad zu schlagen." So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 24. Poster der Woche aus ihrer Reihe "bunt ist schöner" - eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Der Text auf dem Poster lautet: "Ein Vogel, der nicht wie die Anderen fliegen kann, ist so ein trauriger Anblick." Weiter unten steht: "Für Vielfalt und gegen den Druck, 'normal' zu sein!"

Heute, am 13. Juni um 11:00 Uhr, bietet Kassandra Ruhm im Rahmen des Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen eine virtuelle Führung durch ihre Ausstellung an. Dabei wird sie auch einiges zu diesem Poster sagen.
Ottmar Miles-Paul
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Backe backe einen Selterskuchen
Selterskuchen von Stefan Göthling
Selterskuchen von Stefan Göthling   Bild: Stefan Göthling
So könnte er aussehen, der Selterkuchen, wenn er heute aus dem Ofen kommt. Denn auf dem Sommercamp-Programm steht heute zum ersten Mal das Tagesangebot "Backe backe Kuchen" auf dem Programm. Wer möchte kann sich das von Stefan Göthling vorgeschlagene Rezept nehmen und auch versuchen, einen Selterskuchen zu backen. Hier die Angaben zum Backen, die Stefan Göthling zur Verfügung gestellt hat:

Die Zutaten-Liste von 'renes kochstunde'
Hinweise Susanne: 
Ich habe alle Abkürzungen ausgeschrieben.
Tasse bedeutet: Kaffee-Tasse

hier die Zutaten für euch in Schriftform:
 
  • 1 Tasse Mineralwasser 
  • 1 Tasse Öl 
  • 1 Tasse Zucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 4 Eier 
  • 3 Tassen Mehl 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • etwas abgeriebene Schale von einer Zitrone ( Bio) 

Zubereitung:
Alles mit Handrühr-Gerät auf der höchsten Schalt-Stufe etwa 2 Minuten (Bauchgefühl) verrühren.

Den Teig mit einem Schaber in eine gefettete Kastenform 30 cm lang ( oder Guglhupfform) füllen.

Ofen bei 175 °C (Gas: Stufe 2) ca. 1 Stunde backen .

(Quelle: rene)

Ottmar Miles-Paul
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Lieblingsland Kenia
Kenia ist das Lieblingsland, in das Jenny Bießmann am liebsten reist. Dies berichtete sie gestern beim Sommercamp-Angebot "Virtuell Reisen mit Jenny Bießmann", bei dem Reiseerfahrungen und Tipps und Tricks zum Thema Reisen mit Behinderungen ausgetauscht wurden. In Kenia hätte Jenny Bießmann auch fast einmal ein Praktikum gemacht, wären damals nicht Unruhen aufgekommen. Auch Stefan Göthling von Mensch zuerst war schon in Kenia und hat von sehr guten Erfahrungen dort u.a. auch im Umgang mit behinderten Menschen berichtet.

Beim Austausch wurde deutlich, dass Reisen mit Behinderung heutzutage gut möglich ist. Man müsse sich vorher eben informieren, die Reise rechtzeitig vorbereiten und hin und wieder auch flexibel sein. Denn Reisen sei immer auch ein Wagnis, neue Länder und Kulturen kennenzulernen, aber ein Wagnis, das sich lohne. So brachte Jenny Bießmann ihre Reiselust auf den Punkt. Normalerweise würde sie in Kürze eine Reise nach Südkorea und Japan antreten, aber diese musste coronabedingt verschoben werden. Doch irgendwann schafft Jenny Bießmann auch das wieder.
Ottmar Miles-Paul
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Yoga auf dem Stuhl als Tagesaktivitäten
Wie man auch Yoga machen kann, wenn man nicht so beweglich ist, zeigt ein Video, das heute als Sommercamp-Aktivität in der Rubrik Sport und Bewegung in die Programmplattform eingestellt wurde. "Yoga auf dem Stuhl: Egal ob zu Hause oder in der Pause im Büro: Einfach mal ausprobieren", heißt es dazu im Programm..

Denn Yoga auf dem Stuhl kann man auch gut machen, wenn man in der Mobilität eingeschränkt ist. Damit kommt man in Bewegung auch ohne sportliche Höchstleistungen. Die Yogalehrerin Romana Stanic hat dieses Video den Sommercamp-Teilnehmer*innen zur Verfügung gestellt, das uns von Gracia Schade vom Projekt Kommune Inklusiv in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm geschickt hat. Hier können auch Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen mitmachen.



Ottmar Miles-Paul
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Was ist wohl in diesem Päckchen drin?
Bild von einem kleinen Briefpäckchen
Bild von einem kleinen Briefpäckchen   Bild: Susanne Göbel
Nachdem die Sommercamp-Teilnehmer*innen in den letzten Tagen Post von Susanne Göbel bekommen haben, wird noch heftig spekuliert, was da wohl drin ist. Denn die Ansage ist, dass das Päckchen erst heute am 13. Juni ab 10:00 Uhr geöffnet werden kann. Gestern gab es beim Plausch am Abend wilde Spekulationen, was da wohl drin ist.

Heute um 10:00 Uhr wird die Sommercamp-Koordinatorin das Geheimnis läuften. Sie deutete bisher nur an, dass da eine kleine Sau-erei drin sei. Hmm? Was das wohl ist?
Ottmar Miles-Paul
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Virtuell auf Reisen mit Jenny Bießmann und Plausch am Abend
Heute stehen neben der Aktion der Woche zwei Online-Veranstaltungen auf dem Programm des Sommercamps. Von 17:00 bis 18:00 Uhr können die Sommercamp-Teilnehmer*innen mit der reisebegeisterten Jenny Bießmann aus Berlin auf virtuelle Reisen gehen. Jenny Bießmann vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bietet Reise-Berichte und lädt zur Diskussion zum Reisen mit Behinderungen ein.

Von 18:30 bis 20:00 Uhr bietet die Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel einen Plausch am Abend unter dem Motto "So war meine (erste Sommercamp-) Woche" an. Sie bietet damit Zeit zum Erzählen und Kennen-lernen und Fragen zum Sommercamp, wie es im Sommercamp-Programm heißt.
Ottmar Miles-Paul
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Es hat gemundet
Nudel-Brokoli-Auflauf von Annette Bourdon
Nudel-Brokoli-Auflauf von Annette Bourdon   Bild: Annette Bourdon
Immer wieder angedacht, jetzt beim virtuellen Sommercamp umgesetzt. Gestern kochten Sommercamp-Teilnehmer*innen in getrennten Küchen und per Telefonkonferenz verbunden einen Nudel-Brokoli-Auflauf. Das nicht ganz so einfach zuzubereitende Gericht, dass sich Annette Bourdon ausgewählt hatte, ist bei allen Mitwirkenden bestens gelungen, wie im anchließenden Telefonaustausch bestätigt. Nicht nur die Köch*innen haben bei der Zubereitung des in Leichter Sprache beschriebenen Gerichtes einiges gelernt und ihren Spaß gehabt. Es gab auch einige, die nicht kochten, aber den Akteur*innen zuhörten, bzw. ihre Erfahrungen einbrachten.

Das nächste Kochen ist übrigens schon in Planung. Das Gericht wird aber noch nicht verrraten
Ottmar Miles-Paul
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Rose mit etwas Morgentau als Gruß in den Tag
Rose mit etwas Morgentau
Rose mit etwas Morgentau   Bild: Elfriede Bäthjes
Dieses Bild von einer Rose mit etwas Morgentau hat Elfriede Bäthjes heute Morgen in die Sommercamp-WhatsApp-Gruppe zur Aktion der Woche zu schönen Blumen als Morgengruß eingestellt. Für die heute Abend endende Aktion wurden mittlerweile viele Bilder eingestellt. Annette Bourdon hat gestern Abend einmal gezählt und kam schon auf 69 Blumenbilder. Doch noch ist die von Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking angezettelte Aktion nicht vorbei, das hundertste Bild der engagierten Gartenfreund*innen könnte also noch geschafft werden. Abseits aller Statistik scheint es den Garten- und Blumenfreunden richtig Spaß zu machen, ihre Gärten und Blumen zu zeigen.
Ottmar Miles-Paul
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An die Töpfe, fertig, los!
Susanne Göbel in der Küche beim Sommercamp-Kochen
Susanne Göbel in der Küche beim Sommercamp-Kochen   Bild: omp
Ab heute ist auch die Sommercamp-Küche geöffnet. Annette Bourdon hatte vorgeschlagen, Brokoliauflauf zu kochen. Zusammen mit der Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel haben sie ein Kochrezept dafür in Leichter Sprache entwickelt und dieses den Sommercamp-Teilnehmer*innen zum Mitkochen zur Verfügung gestellt.

Heute, am 11. Juni, war es dann soweit: Die erste Kochsession startete und per Telefon waren einige mit dabei und tauschten sich über die Zubereitung und weitere Details zum Kochen aus. Wie das Ergebnis ist, werden im Anschluss per Telefonkonferenz besprechen. 
Ottmar Miles-Paul
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Bloß nicht ins Krankenhaus-Müssen
Bei der gestrigen Veranstaltung im Rahmen des Sommercamps mit der Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle ging es um das Thema "Isolation in Zeiten von Corona". Jennifer Sonntag machte im Gespräch deutlich, dass das Thema Isolation für viele behinderte Menschen schon immer ein Thema war und es für sie beispielsweise zum Leben gehöre, immer wieder auf besondere Situationen flexibel reagieren zu können, also einen Plan B oder gar einen Plan C parat zu haben. Deshalb sei sie bisher trotz einer Reihe von Herausforderungen recht gut durch die Corona-Zeit gekommen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass viele der Anwesenden mit ganz unterschiedlichen Behinderungen ohnehin schon schlechte Erfahrungen mit Krankenhausaufenthalten gemacht haben und jetzt in Corona-Zeiten besondere Angst davor haben, ins Krankenhaus zu müssen. Sie haben immer wieder erlebt, dass man dort mit ihren behinderungsbedingten Belangen nicht gut umgegangen sei und es viele Barrieren im Umgang gibt. Ein Thema, dass im Laufe des Sommercamp sicher immer wieder zur Sprache kommen wird, so beispielsweise bei einer bereits geplanten Veranstaltung mit Jens Merkel zum Thema Assistenz im Krankenhaus.
Ottmar Miles-Paul
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Blumenwünsche für einen glücklichen Tag
Bild aus dem Garten mit Blumen und einem Schild auf dem
Bild aus dem Garten mit Blumen und einem Schild auf dem "Glück" steht   Bild: Kerstin Wöbbeking
Die Empowerment-Trainerin Kerstin Wöbbeking hat zum Start in den heutigen Tag in der WhatsApp-Gruppe zur Sommercamp-Aktion der Woche "Alles blüht - die schönste Blume" ein Bild mit Blumen und einem Schild auf dem Glück steht geschickt. Sie wünscht den Sommercamp-Teilnehmer*innen damit einen glücklichen Tag. Manche werden diesen auch besonders genießen können, denn in einigen Bundesländern ist heute ja Feiertag.

Morgen, am 12. Juni endet dann die erste Aktion der Woche des Sommercamps.Nächste Woche geht es in der Sommercamp-Aktion der Woche um den Lieblingsort.
Ottmar Miles-Paul
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Heutiges Thema: Isolation in Corona-Zeiten
Jennifer Sonntag beim Rosenspaziergang
Jennifer Sonntag beim Rosenspaziergang   Bild: privat
Unter dem Motto "Mit anderen Augen - Austausch mit Jennifer Sonntag zu Themen der Zei" findet heute, 10. Juni, beim Sommercamp eine Zoom-Veranstaltung mit der Journalistin und Inklusionsbotschafterin aus Halle von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Das Thema des Gesprächs mit Jennifer Sonntag ist: "Isolation in Zeiten von Corona". Hierzu wurde im MDR-Magazin Selbstbestimmt am 10. Mai einen Beitrag von ihr zu diesem Thema gesendet.

In der Filmankündigung heißt es u.a.: "Mittlerweile haben wir einige Wochen mit Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperre hinter uns. Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag erzählt, warum es für sie gar keine so neue oder besondere Ausnahmesituation war."



Ottmar Miles-Paul
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Über 20 Buchtipps von den Leseratten
Gestern trafen sich zum ersten Mal die Leseratten zum Austausch über Bücher, die sie empfehlen können. In einem lockeren Austausch kamen über 20 Buchtipps zusammen, die in Kürze auf der internen Programmplattform des Sommercamps veröffentlicht werden.

Martina Scheel aus Oldenburg, die beim Leseratten-Treffen nicht dabei sein konnte, hat beispielsweise folgende Buchtipps nachgereicht:

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (SPD) - Die Zukunft ist meine Freundin
Das Buch gibt einen Überblick über die Themen, mit denen sich ein/e Ministerpräsident/in im Job befasst. Eine flüssige und interessante Schreibweise machen das Lesen zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Ich selbst bin sogar nicht politisch angehaucht und hatte Befürchtungen vor diesem schweren Inhalt, aber weit gefehlt: sie hat sehr verständlich und menschennah geschrieben. Besonders gefiel mir, dass es ein Kapitel Inklusion gibt und nicht allzu oft auf ihre eigene politische Ausrichtung hingewisen wurde.
 
Daniel Schmidt - Elbschlosskeller
Ich habe eine Vorliebe für Lebensgeschichten und dies ist eine davon. Offen beschreibt er auch seine Fehler und Misserfolge. Man kann ein wenig in die Szene eintauchen und viel über die Menschen "ganz unten" erfahren, aber auch das eine gereichte Hand alles verändern kann....
 
Ostsee-Krimiserie (16 Bücher) - Eva Almstädt
Ich habe auch eine Vorliebe für Krimis, besonders wenn sie in der Heimat spielen und die beschriebenen Orte alle bekannt/erkennbar sind. Die gesamte Krimiserie habe ich in der Coronaphase verschlungen, absolut zu empfehlen - Ostholstein inbegriffen.
 
Wer von den Sommercamp-Teilnehmer*innen nicht dabei sein konnte, keine Panik. Das Treffen hat den Teilnehmer*innen so gut gefallen, dass für den 2. Juli ein weiteres Treffen der Leseratten zum Austausch von 17:00 bis 18:00 Uhr geplant ist.

Ottmar Miles-Paul
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Morgen-Gruß mit Pfingstrose
Pfingstrose
Pfingstrose   Bild: Peter Marx
Im Rahmen der Aktion der Woche beim Sommercamp sind gestern viele Bilder in die WhatsApp-Gruppe von Blumen und Pflanzen gestellt worden. Das ist das schön an diesem Sommercamp, man bekommt viel mehr Eindrücke von den Orten an denen die verschiedenen Teilnehmer*innen leben. Elfriede Bäthjes, Peter Marx und Annette Bourdon zeigten sich als besonders engagierte Blumenfreund*innen und haben viele Bilder geschickt.

Für die Aktion, die noch bis 12. Juni geht, hat Peter Marx heute Morgen schon eine Pfingstrose zum Start in den Tag gesendet. Auch Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen können Ottmar Miles-Paul Blumenbilder mailen, die er dann in die WhatsApp-Gruppe einstellt. Mails an ottmar.miles-paul@bifos.de
Ottmar Miles-Paul
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Leseratten tauschen sich über gute Bücher aus
Auf dem Programm des Sommercamps steht heute neben einer Sprechstunde von Kerstin Wöbbeking zur Nutzung der Prgramm-Pinnwand, die extra für das Sommercamp erstellt wurde, ein Zoom-Treffen der Leseratten.

Was beim letzten Sommercamp live und in Farbe stattfand, wird nun per Zoom-Konferenz getestet. Unter der Moderation des Hörbuch-Liebhabers Ottmar Miles-Paul stellen Teilnehmer*innen kurz Bücher vor, die sie gut finden oder zur Zeit lesen oder per Hörbuch hören. Eine erste Empfehlung hat Ottmar Miles-Paul mit dem Buch "Eisfieber" von Ken Follett. Das Buch des britischen Schriftstellers stammt zwar aus dem Jahr 2005, ist aber aufgrund der Corona-Pandemie aktueller denn je. Es geht in dem 461 Seiten dicken Buch um den Versuch, ein tödliches Virus aus einem Labor zu stellen und die damit verbundenen Gefahren. Ein bisschen Leibe ist in dem Roman auch drin. Das Hörbuch ist auch in der Leipziger Zentralbücherei für Blinde verfügbar und hat eine Spielzeit von 15 Stunden.
Ottmar Miles-Paul
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Rege Diskussion zu Kontaktbeschränkungen in Einrichtungen
Die erste Veranstaltung im Rahmen der Sommercamp-Reihe "Behindertenpolitik am Montagabend" stieß gestern Abend auf reges Interesse. Nach der einführenden Schilderung von Hubert Hüppe mit seinem Einsatz für mehr Kontakte der Betroffenen in einer Behinderteneinrichtungen bei ihm vor Ort und den Reaktionen auf Facebook dazu, entwickelte sich ein engagierter Austausch unter den Teilnehmer*innen. Die Organisator*innen der Zoom-Konferenz hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Wortmeldungen aufzunehmen und Nachrichten aus dem Chat in die Diskussion mit einzubringen.

In der gut einstündigen Diskussion wurde deutlich, dass es immer noch enorm schwierig ist, hinter die Kulissen des Lebens behinderter und älterer Menschen in Einrichtungen zu blicken und dass hier viele Menschenrechtsverletzungen zu vermuten sind. Ein Beispiel, das geschildert wurde, machte deutlich, dass vonseiten der Betreuer*innen wenig Impuls und Initiative während der langen Wochen der Isolation kamen. Die Bewohner*innen einer Wohngruppe seien hauptsächlich auf ihren Zimmern gesessen. Es machte sich während der Diskussion das Gefühl breit, dass die Bestrebungen für Inklusion durch die Corona-Pandemie zum Teil weit zurückgeworfen wurden. Daher gelte es, diejenigen zu unterstützen, die echte Bemühungen unternehmen, dass behinderte Menschen wieder am Leben der Gemeinschaft teilhaben können und gute Beispiele zu finden, wie das gehen kann. Es gelte aber auch, sich vor Ort zum Beispiel über den Behindertenbeirat einzumischen und den Einrichtungen auf die Finger zu schauen.

Gerlinde Busch vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen berichtete, dass es unter der Moderation des Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch regelmäßige Treffen zum Austausch über Verordnungen und Regeln in Corona-Zeiten gibt. Nachdem die Betroffenen anfänglich nicht entsprechend einbezogen worden wären, klappe dies mittlerweile reicht gut.

Zusammenfassend wurde festgehalten, dass es bei diesem Thema erheblichen Gesprächsbedarf gibt.
Ottmar Miles-Paul
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Aktion: Alles blüht - die schönste Blume
Bunte Blume
Bunte Blume   Bild: Sina Gebhardt
"Alles blüht - die schönste Blume", so lautet der Titel der ersten Aktion der Woche, die von Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking aus Lübecke beim Sommercamp organisiert wird. Sina Gebhardt aus Berlin hat gestern gleich den ersten Aufschlag mit einem schönen Blumenbild aus Berlin gemacht. Seither rattert es über die hierfür eingerichtete WhatsApp-Gruppe viele schöne Blumenbilder.

Die Aktion der Woche wurde wie folgt von Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking angekündigt: "Zurzeit schenkt uns die Natur wunderbare Blumen. Überall blüht und durftet es. Vielleicht magst Du diese Zeit digital festhalten und an dieser Aktion teilnehmen. Schicke uns Dein schönstes Blumenfoto. Wir freuen uns auf alles, was bei Euch so alles blüht."

Sollte jemand von den Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen ebenfalls eine schöne Blume entdecken, könnt ihr diese gerne an Ottmar Miles-Paul schicken: E-Mail: ottmar.miles-paul@bifos.de
Ottmar Miles-Paul
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Hinter verschlossenen Türen: Einrichtungen in Corona-Zeiten
So lautet der Titel der ersten Veranstaltung der Sommercamp-Reihe Behindertenpolitik am Montag Abend. Ottmar Miles-Paul spricht dabei einerseits mit Waltraud David, die aufgrund eines Wohnungsbrandes zwei Wochen als blinde Rollstuhlnutzerin in einem Altenheim verbringen musste und dort zum Teil haarsträubende Erfahrungen machen musste. Hubert Hüppe, der ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte und langjährige Bundestagsabgeordnete, hat sich vor Ort für die Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten für Bewohner*innen eines Behindertenheimes eingesetzt. Das hat eine breite Diskussion auf Facebook ausgelöst.

Auch andere Teilnehmer*innen des Sommercamps haben mit diesem Thema in den letzten Wochen zu tun gehabt und bringen ihre Erfahrungen ein. Im Vorfeld der Veranstaltung empfiehlt das Sommercamp-Büro folgende Links zu Hintergrundinformationen zum Thema:



Facebook

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Ottmar Miles-Paul
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Jürgen Dusel: Wichtig, sich zu engagieren und am Ball zu bleiben
Jürgen Dusel am Telefon
Jürgen Dusel am Telefon   Bild: Bundesbehindertenbeauftragter
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat folgendes Grußwort zur Eröffnung des Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen am 5. Juni geschickt:

"Hallo und guten Tag. Hier ist Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Ich grüße ganz herzlich aus Berlin. Meine Grüße gehen an die Teilnehmerinnen und Teilnhmer des virtuellen und kreativen Sommercamps. Und ich hab mir von meinem Freund Ottmar Miles-Paul berichten lassen, dass es jetzt schon das 14. Sommercamp ist, das stattfindet. Und ich weiß auch, dass Sie in ganz vielen verschiedenen Themenfeldern tätig sind. Das heißt, es geht um Empowerment, es geht um Kreativität. Es geht aber auch um den Dialog mit der Wissenschaft.

Und es ist total wichtig, dass Sie sich engagieren und auch weiter engagieren - gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise. Denn wir müssen wirklich alle aufpassen, dass die großen Erfolge, wenn es um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen geht, die gerade durch die kontinuierliche und engagierte Arbeit von Menschen mit Behinderungen errungen wurden, diese Erfolge dürfen jetzt nicht verloren gehen. Nicht in der Krise und auch nicht danach.

Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich engagieren und dass Sie weitermachen, dass natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt, aber dass Sie am Ball bleiben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht, wenn alles gut geht, sehen wir uns dann vielleicht nächstes Jahr zum 15. Sommercamp. Alles Gute für Sie, viel Spaß, viel Erfolg."


Am Freitag, den 5. Juni sendete das Mittagsmagazin der ARD einen längeren Fernsehbeitrag, bei dem es um die Barrierefreiheit und Teilhabe gehörloser Menschen ging. Im anschließenden Interview machte Jürgen Dusel deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit ist und dass die Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturprogramms barrierefrei gestaltet werden.

Ottmar Miles-Paul
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Heute geht's nochmal raus in die Natur
Gestern haben sich bereits einige Sommercamp-Teilnehmer*innen auf nach draußen in einen Park oder in die Natur gemacht. Im Tagesprogramm für heute, 7. Juni steht unter der Rubrik Sport und Bewegung erneut die Empfehlung:
"Du spazierst oder rollst heute durch einen Park oder die Natur? Dann schicke mir dein Foto oder einen Bericht oder eine Sprach-Nachricht E-Mail: ottmar.miles-paul@bifos.de

Gestern Morgen sind bereits einige Bilder und Berichte von Sommercamp-Teilnehmer*innen eingegangen, über die im Live-Blog schon berichtet wurde, wie von Markus Igel und Katrin Gensecke. Im Laufe des Tages kamen noch weitere Eindrücke von Teilnehmer*innen hinzu.
Jennifer Sonntag und ihr Partner auf dem Tandem, in dem man nebeneinander sitzen kann
Jennifer Sonntag und ihr Partner auf dem Tandem, in dem man nebeneinander sitzen kann   Bild: privat
Jennifer Sonntag aus Halle kann an diesem Wochenende leider nicht mit ihrem Tandem auf Tour gehen, weil bei der Fahrt letzte Woche ein Reifen kaputt gegangen ist und erst wieder geflickt werden muss. Aber sie nutzte den Tag um in Vorausschau auf das Angebot zum Thema Blumen in der kommenden Woche einen Rosenspaziergang mit ihrem Vater zu machen.
Jennifer Sonntag beim Rosenspaziergang
Jennifer Sonntag beim Rosenspaziergang   Bild: privat
Amina Urban fährt seit Pfingstsamstag in Etappen den RadlRing München mit dem Rad einmal um München herum. Das sei für sie sehr praktisch, denn der Weg kreuzt alle S-Bahnen im Großraum München. "Nach jeder Etappe stelle ich mein Rad an einer S-Bahn-Station ab und fahre nach Hause. Beim weiterradln fahre ich dann zu der S-Bahn Station, wo das Fahrrad steht und setze den Weg fort. Mal bin ich  einen Tag gefahren, mal nach Feierabend geradelt. Nun habe ich den Ring fast geschafft und ruhe mich morgen aus. Auf dem Weg liegen einige interessante kulturelle Dinge, welche ich nebenbei besucht habe, z.B. das Kloster Fürstenfeld", schrieb Amina Urban an das Sommercamp-Büro.

Amina Urban vor dem Schild des RadlRing
Amina Urban vor dem Schild des RadlRing   Bild: privat
Nicola Salditt aus Kassel hat es geschafft, eine Zeit ohne Regenschauer zu erwischen. Sie machte sich auf den Weg zur Prinzenquelle in Kassel am Rande von Europas größtem Bergpark Kasse-Wilhelmshöhe.
Nicola Salditt mit ihrem Rolli bei der Prinzenquelle in Kassel
Nicola Salditt mit ihrem Rolli bei der Prinzenquelle in Kassel   Bild: privat
Auch Annett Hartig hat den Samstag genutzt, um frische Luft zu tanken und die Natur zu beschnuppern. Sie schickte ein Bild von ihrer Terrasse aus, wo sie die Natur genoss.
Blick in die Natur von der Terrasse von Annett Hartig aus
Blick in die Natur von der Terrasse von Annett Hartig aus   Bild: privat
Esther Grunnemann aus Freiburg hat das Wochenende auch aktiv begangen. Erst war sie in der inklusiven Sportgruppe und dann mit Regenschutz über sich und dem Elektrorollstuhl beim Regenspaziergang.
Ester Grunemann mit Regenschutz und Elektrorollstuhl unterwegs in Freiburg
Ester Grunemann mit Regenschutz und Elektrorollstuhl unterwegs in Freiburg   Bild: privat
"Pünktlich zum Beginn des Sommercamps hat mein Garten gedacht, ich könnte mal eine Schönheitskur gebrauchen. Ja ein Garten macht viel Arbeit. Aber man ist an der frischen Luft und atmet saubere Luft ein. Am Ende der Arbeit bin ich über das getaner Ergebniss sehr zufrieden und mann kann sich anschließend super gut unter freiem Himmel entspannen", berichtet Peter Marx.
Peter Marx beim Harken des Kräuterbeets
Peter Marx beim Harken des Kräuterbeets   Bild: privat
Ellen Keune hätte es genauso wie Esther Grunemann bei ihrem Regenspaziergang ergehen können, denn sie ist mit ihren Eltern auf Besuch bei ihrer Assistentin in Freiburg. Bei dem Regenwetter blieben sie aber erst mal drinnen und haben im Campingbus lecker Kaffee und Kuchen zusammen genossen.
Bild von Ellen Keune, ihrer Assistentin und ihren Eltern beim Kaffeetrinken im Campingbus
Bild von Ellen Keune, ihrer Assistentin und ihren Eltern beim Kaffeetrinken im Campingbus   Bild: privat
Ähnlich hielten es auch Denise Schäfer und Ronny Blume, die in der Kasseler Karlsaue einen schönen Kaffeenachmittag im Restaurant genossen.
Denise Schafer und Ronny Blume beim Kaffeetrinken im Restaurant
Denise Schafer und Ronny Blume beim Kaffeetrinken im Restaurant   Bild: privat
Für Martina Scheel gab es ein ganz anderes Highlight, das zwar nichts mit Natur zu tun hat, aber sie auf eine größere Reise führte und ihr einen Wunsch erfüllte: "Ich bin nachmittags die fast 100 km nach Hamburg gefahren und habe endlich - nach gut 2 Monaten Corona-Wartezeit - mein funkelnagelneues Auto, einen türkisfarbenen Hyundai i10 Intro mit schwarzem Dach abgeholt", schrieb die in Ostholstein Aktive ans Sommercamp-Büro.
Martina Scheel beim Abholen ihres neuen Autos
Martina Scheel beim Abholen ihres neuen Autos   Bild: privat
Auch die Sommercamp-Koordinatorin Susanne Göbel hat sich raus in die Natur begeben und in Kassel am von ihr Dia genannten Dokumentakunstwerk an der Gustav-Mahler-Treppe einen Blick über die Kasseler Karlsaue gewagt. Dabei hat sie wahrscheinlich schon an die nächsten Angebote gedacht, die in der kommenden Woche im Rahmen des Sommercamps anstehen.
Susanne Göbel am 1977 im Rahmen der documenta entstandenen Rahmenbau an der Kasseler Gustav-Mahler-Treppe - auch Dia genannt - mit Blick über die Kasseler Karlsaue
Susanne Göbel am 1977 im Rahmen der documenta entstandenen Rahmenbau an der Kasseler Gustav-Mahler-Treppe - auch Dia genannt - mit Blick über die Kasseler Karlsaue   Bild: omp
Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp-Song hat's ins Radio geschafft
Beim Sommercamp 2008 in Duderstadt hat Andi Vega aus München sein ganzes Equipment für die Produktion eines Songs mitgebracht, dort ein Studio aufgebaut, Mitwirkende für die Song-Produktion gesucht und gefunden und sich fast die ganze Woche in seinem Studio vergraben. Herausgekommen ist der Sommercamp-Song, der seither immer traditionell bei der Eröffnung des Sommercamps gespielt wird. Am Anfang steht dabei der Jodler mit dem damals Peter Stabenow die Teilnehmer*innen zu den Workshops jodelte. Nun hat es der Song, der mittlerweile ins Internet eingestellt wurde, endlich auch ins Radio geschafft.

Petra Groß hat ihn gestern zum Start ihrer Sendezeit beim United Fun Radio gespielt und angekündigt, dass das nun ihr Erkennungssong wird. So wie gestern zum Teil rege genutzt, können auch in ihrer heutigen Sendung am 7. Juni von 12:00 bis 14:00 Uhr wieder Musikwünsche geäussert und Grüße übersandt werden.

Link zum United Fun Radio:
Ottmar Miles-Paul
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Hand Weg Blues jetzt Online
Beim Sommercamp hatte er Premiere, nun kann er auch im Internet angehört werden. Die Rede ist vom Hand Weg Blues, den Lorchi von Katrin & die Quitschboys ganz im Zeichen der Corona-Krise entwickelt hat und der bei der Eröffnung des Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen am 5. Juni zum ersten Mal gespielt wurde.

Im Text heißt es u.a.:

"Ja der Abstand ist jetzt Anstand, denn der Keim ist ganz gemein.
Keinen Urlaub an nem´ Strand, Mann. Ja dann bleim´wir halt daheim.
Wann fängt endlich mal die Zeit an? Wenn wir uns wiedersehn.
Wann isses endlich mal so weit, Mann? Und das wird wunderschön!"


Mittlerweile hat der Song auch schon seine erste Radio-Premiere hinter sich. Am Sonntag, den 6. Juni 2020 wurde er im United Fun Radio gespielt.
Ottmar Miles-Paul
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Poster der Woche zum Persönlichen Kontakt
Poster mit lachendem Mann zum Thema Persönlicher Kontakt
Poster mit lachendem Mann zum Thema Persönlicher Kontakt   Bild: Kassandra Ruhm
"Portrait eines herzlich lachenden Mannes mittleren Alters, der direkt in die Kamera blickt." So beschreibt die Sommercam-Teilnehmerin Kassandra Ruhm ihr Poster der Woche aus ihrer Reihe "bunt ist schöner" - eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Jeweils samstags wird ein Poster von Kassandra Ruhm in den kobinet-nachrichten veröffentlicht. Dies war für dieses Jahr schon das 23.

Der Text auf dem Poster lautet: "Ich wünsche mir, dass sich Nichtbehinderte genauso um einen gleichberechtigten, persönlichen Kontakt mit mir bemühen, wie ich umgekehrt!" Zur Person schreibt Kassandra Ruhm: "Dr. Elmar H., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, schwerhörig, Cochlea-Implantat-Träger, verheiratet, 2 Kinder.

Am 13. Juni bietet Kassandra Ruhm übrigens im Rahmen des Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen eine virtuelle Führung durch ihre Ausstellung an.


Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp-Liederwünsche bei Petra Groß vom United Fun Radio
Die Sommercamp-Teilnehmerin Petra Groß aus Kassel macht im Team des Internetradios United Fun Radio mit. Sie bietet den Sommercamp-Teilnehmer*innen und den Leser*innen dieses Live-Blogs an, heute und morgen Musikwünsche einzureichen, wenn sie ihre Sendung macht.

Dafür gibt es eine Wunsch-Box am rechten Rand der Internetseite - das 4. Kästchen von oben.

Die Sendezeiten von Petra Groß im United Fun Radio, während denen die Wünsche in die Wunschbox auf der Internetseite eingetragen werden können, sind:

Samstag, 6. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 7. Juni von 12:00 bis 14:00 Uhr

Link zum United Fun Radio:
Ottmar Miles-Paul
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Beitrag zum heutigen Sehbehindertentag
Jennifer Sonntag mit ihrem Führhund Paul vor der Haustür
Jennifer Sonntag mit ihrem Führhund Paul vor der Haustür   Bild: privat
Da heute Sehbehindertentag ist, weist die Sommercamp-Teilnehmerin Jennifer Sonntag aus Halle auf einen Beitrag über sie hin. Dabei geht es passend zum Online-Sommercamp um das Thema soziale Medien. "Die Redaktion, die das Interview mit mir führte, interessierte sich konkret für meinen ja recht frischen Einstieg in die sozialen Medien und für digitale Möglichkeiten für blinde Menschen", schrieb Jennifer Sonntag ans Sommercamp-Büro.

Link zum Interview mit Jennifer Sonntag:
 
https://inklusion-erleben.lvr.de/de/nav_main/lvr_kampagne_inklusion_erleben/inklusions_geschichten_/blind_auf_instagram.html?fbclid=IwAR1zaxakzHrUvSqCJ1BZQD9fds940glMfG_fJsbyaqFb93IsaUThzvx741U
Ottmar Miles-Paul
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Raus in einen Park oder in die Natur
Markus beim Shisha-Rauchen im Park. Rechts neben ihm sein Assistent
Markus beim Shisha-Rauchen im Park. Rechts neben ihm sein Assistent   Bild: Privat
Unter der Rubrik "Sport und Bewegung" bietet Ottmar Miles-Paul heute im Rahmen des Sommercamps folgende Aktivität an: "Du spazierst oder rollst heute durch einen Park oder die Natur? Dann schicke mir dein Foto oder einen Bericht oder eine Sprach-Nachricht: ottmar.miles-paul@bifos.de"

Markus Igel hat dafür am Freitagabend gleich nach der Eröffnung des Sommercamps die Initiative ergriffen und ist mit seinem Assistenten raus in den Park in seiner Nähe, hat die Natur und eine Shisha genossen. "Hier ein Photo, was ich heute Abend im Park gemacht habe. Und die Shisha hat auch echt geschmeckt."

Eine Bildbeschreibung für die blinden und sehbehinderten Teilnehmer*innen des Sommercamps hat Markus Igel auch mitgeliefert: "Markus beim Shisha-Rauchen im Park. Rechts neben ihm sein Assistent".

Diese Aktivität ist übrigens auch für Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen offen. Denn nach der langen Zeit des Drinnen Seins tut es bestimmt gut, wieder mehr raus zu gehen und etwas Bewegung zu bekommen. Bilder und Berichte können an ottmar.miles-paul@bifos.de geschickt werden.

Katrin Gensecke auf Radtour in ihrer Heimatregion bei Gersdorf
Katrin Gensecke auf Radtour in ihrer Heimatregion bei Gersdorf   Bild: privat
Katrin Gensecke hat sich trotz schlechtem Wetter zu einer Radtour in ihrer Gegend bei Gersdorf in Sachsen-Anhalt gemacht. "Leider hagelt es nun, aber in der Natur ist es immer schön", schrieb die behindertenpolitisch langjährig Aktive in ihrer WhatsApp-Nachricht ans Sommercamp-Büro.
Auch Ottmar Miles-Paul ließ sich nicht lumpen und hat heute Morgren auch schon ein paar Runden im Kasseler Goethepark gedreht. Im Hintergrund sieht man die Weite des schönen Parks und ein Hauch vom Kasseler Herkules, der hoch über der Stadt an der Fulda thront.
Ottmar Miles-Paul im Kassler Goethepark vor der Schaukel mit Blick über den Park und dem Herkules in der Ferne
Ottmar Miles-Paul im Kassler Goethepark vor der Schaukel mit Blick über den Park und dem Herkules in der Ferne   Bild: Susanne Göbel
Ottmar Miles-Paul
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14. Sommercamp per Zoom-Konferenz eröffnet
Logo des Sommercamps
Logo des Sommercamps   Bild: Malika Groß / bifos
Am Abend des 5. Juni wurde das nunmehr 14. Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen eröffnet. Anders als ursprünglich im Jugendgästehaus in Duderstadt geplant, findet das Sommercamp dieses Mal online und kreativ statt. Die Auftaktveranstaltung per Zoom-Konferenz war auf jeden Fall ein gelungener Start, der Lust auf mehr macht, wie mehrere Teilnehmer*innen kommentierten.

Neben Grußworten des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel und Prof. Dr. Gisela Hermes vom Vorstand des veranstaltenden Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) wurde der traditionelle Sommercamp Song gespielt. Im Rückblick auf die vergangenen Sommercamps wurde der Film vom Sommercamp 2016 gezeigt und zum Schluss gab es den Hand weg Blues von Lorchi von Katrin & die Quitschboys.

Ein Einblick in das sich stetig weiterentwickelnde Programm mit bereits über 50 Veranstaltungen und Aktivitäten für die 70 Tage, während denen das Sommercamp bis 15. August stattfindet, bot machte die Vielfalt deutlich, für die das Sommercamp berühmt und berüchtigt ist. Behindertenpolitische Veranstaltungen stehen dabei genau so auf dem Programm, wie eine Reihe von Aktivitäten zum Empowerment und vielfältige kreative Angebote, die trotz Corona in dem "anderen Sommercamp" durchgeführt werden können. Am Wochenende geht es bereits los mit dem Erkunden von Parks oder der Natur in der Nähe der Teilnehmer*innen. Zudem bietet Petra Groß im Rahmen ihrer Mitarbeit beim United Fun Radio Sommercamp- und Nichtsommercampteilnehmer*innen die Möglichkeit Musikwünsche zu äußern. Am Montag werden dann Waltraud David und Hubert Hüppe über ihre Erfahrungen mit geschlossenen Einrichtungen während der Corona-Zeit in der Reihe Behindertenpolitik am Montagabend berichten. Der Titel der Veranstaltung lautet "Hinter verschlossenen Türen: Einrichtungen in Corona-Zeiten".

Die Aktivitäten des Sommercamps werden mit einem Live-Blog in Kooperation mit den kobinet-nachrichten begleitet und dokumentiert. Die Organisator*innen bedankten sich besonders bei der Aktion Mensch für die Förderung sowie bei den Teilnehmer*innen für ihre vielflätigen Angeboten, die ein solches Sommercamp überhaupt erst möglich machen.
Ottmar Miles-Paul
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Heute Abend ab 19:00 Uhr ist es so weit - das Sommercamp wird eröffnet
Heute kann es mit dem Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen losgehen. Mit einer Online-Eröffnungsveranstaltung über Zoom von 19:00 bis 20:00 Uhr wird das mittlerweile 14. Sommercamp eröffnet. Auf dem Programm stehen neben dem traditionellen Sommercamp-Lied, Grußworte von Prof. Dr. Gisela Hermes vom Vorstand des veranstaltenden Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) und vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, ein Rückblick auf das letzte Sommercamp, ein Einblick in die Aktivitäten des diesjährigen Camps und ein Ausblick auf die nächsten Aktivitäten. Die Kultur darf dabei auch nicht fehlen: Der Hand weg Blues wird seine Premiere erleben.

Bis zum 15. August werden im Rahmen des Sommercamps vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten stattfinden. Dieses Mal coronabedingt eben online, virtuell und kreativ.
Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp-Radio mit Petra Groß
Dass die Sommercamp-Teilnehmer*innen in vielen Bereichen aktiv sind, zeigt sich schon am ersten Wochenende des Sommercamps. Petra Groß aus Kassel macht nämlich im Team des Internetradios United Fun Radio mit. Und sie bietet den Sommercamp-Teilnehmer*innen und den Leser*innen dieses Live-Blogs an, dass man während der Sendezeit, die sie betreut, Lieder wünschen kann.

Dafür gibt es eine Wunsch-Box am rechten Rand der Internetseite - das 4. Kästchen von oben. Ältere unter uns erinnert das vielleicht an Wunschsendungen im Radio, vor denen wir damals wie gebannt saßen und gewartet haben, ob der gewünschte Titel gespielt wird.

Die Sendezeiten von Petra Groß im United Fun Radio, während denen die Wünsche in die Wunschbox auf der Internetseite eingetragen werden können, sind:

Samstag, 6. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 7. Juni von 12:00 bis 14:00 Uhr

Link zum United Fun Radio:
Ottmar Miles-Paul
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Das Sommercamp-Programm steht
In den letzten Tagen haben die Drähte geglüht und herausgekommen ist eine erste Version des Programms für das "andere Sommercamp". Die Koordinatorin des Sommercamps, Susanne Göbel, hat sich dafür in ein neues Pinnwand-Programm reingefuchst und konnte heute den Teilnehmer*innen des Sommercamps das Programm und viele weitere Infos auf der Plattform zuschicken. "Jetzt kann's richtg losgehen", erklärte sie nach eine fast schlaflosen Nacht. Gestern wurde in einer zweiten Proberunde mit weit über 30 Teilnehmer*innen kräftig geübt, wie das mit der Zoomkonferenz und dem Online-Programm funktioniert.

Herausgekommen sind für das Programm bisher fast 50 Online-Veranstaltungen und Aktivitäten, die im Rahmen des Sommercamps stattfinden werden. Allein im Juni finden sind bisher über 30 Aktivitäten geplant. "Das ist sozusagen der Rumpf des Sommercamps, also die Basis. Nun können weitere Sommercamp-Teilnehmer*innen ihre Angebote und Ideen einreichen. Daher bin ich mir sicher, dass noch viele weitere Angebote hinzukommen. Das ist sozusagen Work in progress, also ein sich stetig weiterentwickelndes Programm", erklärte Susanne Göbel. Sie sei sich daher sicher, dass noch viele Programmpunkte hinzukommen werden. Los geht's am Freitagabend, den 5. Juni, mit der Eröffnung des Sommercamps.
Ottmar Miles-Paul
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Kriegen wir das gebacken?
Ein virtuelles Sommercamp - kriegen wir das gebacken? Das fragte sich Susanne Göbel als abzusehen war, dass corona-bedingt das Sommercamp dieses Jahr nicht mit den geplanten über 120 Teilnehmer*innen im Jugendgästehaus in  Duderstadt stattfinden kann und dieses ersatzweise virtuell organisiert werden muss. Zwischenzeitlich ist die Koordinatorin des diesjährigen Sommercamps da wesentlich optimistischer bis euphorisch.

Damit das so bleibt, hat sich Stefan Göthling von Mensch zuerst ein ganz besonderes Angebot ausgedacht. Er hat nämlich während der Corona-Pandemie das Backen entdeckt. Am Samstag, den 13. Juni, bietet er daher unter dem Motto "Backe backe Kuchen" ein "gem(einsames)" Backen eines Selters-Kuchen an. Das Rezept dafür liefert er den Sommercamp-Teilnehmer*innen und hofft auf gute Ergebnisse. Der anschließende Kaffee-Klatsch beim Sonntags-Kaffee ist auch schon für den 14. Juni geplant. Natürlich gilt auch hier die künstlerische Freiheit, so dürfen auch andere Kuchen gebacken werden, über die dann berichtet werden kann.

Das Probebacken hat bei Stefan Göthling schon mal geklappt und der erste Selters-Kuchen wurde von ihm genüßlich verzehrt.
Selters-Kuchen von Stefan Göthling
Selters-Kuchen von Stefan Göthling   Bild: Stefan Göthling
Ottmar Miles-Paul
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Das Sommercamp kommt in Bewegung
Übersicht des Schrittzählers: 6.109 Schritte und 3,8 km
Übersicht des Schrittzählers: 6.109 Schritte und 3,8 km   Bild: omp
Während einerseits eine Vielzahl von Veranstaltungen für das Sommercamp geplant und Vorbereitungen getroffen werden, machte auch Ottmar Miles-Paul heute seine ersten Gehversuche. Aufbauend auf seiner jahrelangen Erfahrung bei den Sommercamps mit dem Walk im Park unter dem Motto der "frühe Vogel fängt den Wurm" hat er erst einmal die Antreiberrolle für den Bereich Sport und Bewegung übernommen. Am Samstag, den 6. Juni und am Sonntag, den 7. Juni heißt es im Sommercamp-Programm nämlich:"Du rollst oder spazierst heute durch einen Park oder die Natur?
Berichte Ottmar Miles-Paul davon."

Mal sehen, was da an Bewegung zusammen kommt und wie viele den heute im Kasseler Goethepark zum Auftakt  gegangenen 6.109 Schritten mit insgesamt 3,8 Kilometern noch bis zum 15. August dazu kommen?


Ottmar Miles-Paul
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Erste Technik-Generalprobe bestanden
Während beim Sommercamp einige mitmachen, die sich schon gut mit Telefon-, Zoom- oder anderen Online-Konferenzen auskennen, ist dies für viele Sommercamp-Teilnehmer*innen Neuland. Trotzdem haben sich fast alle, die sich ursprünglich für das in Duderstadt geplante Sommercamp, das wegen Corona so nicht stattfinden kann, angemeldet hatten, auch für das virtuelle andere Sommercamp angemeldet.

Heute war die erste Generalprobe, um eine Zoom-Konferenz online kennenzulernen und bei fast allen hat es problemlos geklappt. Bei einigen muss noch individuell an der Technik gefeilt werden, aber auch das wird hoffentlich noch. Am 3. Juni gibt es eine weitere Möglichkeit zum Reinschnuppern und Technik-Kennenlernen bevor am Freitag die große Sommercamp-Eröffnung via Zoom-Konferenz an den Bildschirmen oder Telefonen mit viel Abstand zueinander und mit den entsprechenden Hygienevorschriften stattfindet.
Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp-Eröffnung am 5. Juni von 19:00 bis 20:00 Uhr
Am Freitag, den 5. Juni 2020, ist es soweit. Das mittlerweile schon 14. Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen wird dann von 19:00 bis 20:00 Uhr eröffnet. Corona-bedingt findet das diesjährige Sommercamp zum ersten Mal digital und virtuell statt, wie das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mitteilte, das die Sommercamps in Deutschland organisiert. Dafür findet es nicht nur wie sonst an sechs Tagen, sondern mit vielfältigen Online- oder Telefonveranstaltungen in der Zeit vom 5. Juni bis 15. August statt.

Die Eröffnungsveranstaltung wird also per Zoom bzw. über Telefon stattfinden. Dabei soll auf vergangene Sommercamps zurückgeblickt und ein Einblick über die bisherigen Planungen und Akteure gegeben werden. Zudem wird ein Ausblick darauf gewagt, was alles in der Zeit vom 5. Juni bis 15. August passieren wird bzw. kann, gegeben. So viel sei jetzt schon verraten. Es gibt spannende Diskussionen zur Behindertenpolitik, Kreativität und Kultur soll nicht zu kurz kommen, Spaß, Spiel und Tiefgang, vor allem auch die Entwicklung von Planungen für die Zukunft, sind auch mit dabei.
Ottmar Miles-Paul
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Sommercamp 2020 - dieses Mal ganz anders: virtuell und digital
Auch die Betreiber*innen des ursprünglich vom 3. bis 8. August 2020 in Duderstadt geplanten Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen fordert das Corona-Virus heraus, neue Wege zu gehen. Während anfangs noch kurz die Hoffnung bestand, dass ein Treffen im Jugendgästehaus eventuell doch noch möglich sein würde, war schnell klar: Ein Sommercamp mit über 120 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen ist dieses Jahr dort nicht machbar und auch nicht zu verantworten.

Deshalb - und dank der Unterstützung durch die Aktion Mensch und der Teilnehmer*innen - findet dieses Jahr eben ein anderes Sommercamp als gewohnt statt. Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) stellt sich den coronabedingten Herausforderungen und organisiert die sonst während des Sommercamps üblichen vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten dieses Mal eben virtuell bzw. führt sie digital durch. Ein spannendes Unterfangen, das sich viele vor kurzem noch kaum vorstellen konnten, das aber auch ein gutes Versuchsfeld ist, wie man Menschen einbeziehen kann, die nicht zu Veranstaltungen reisen oder an Treffen teilnehmen können, und wie man auch anders kommunizieren und Aktivitäten gemeinsam durchführen kann.

Statt den sonst üblichen sechs Tagen vor Ort in Duderstadt wird es daher in der Zeit vom 5. Juni bis 15. August 2020 vielfältige andere Veranstaltungen geben: Per Zoom-Konferenz, per Telefonkonferenz, mit Bildern, Videos, Briefen, Zeichnungen, WhatsApp oder welche Möglichkeiten es sonst noch zur Kommunikation gibt. Die Koordinatorin des Sommercamps, Susanne Göbel, zeigt sich zuversichtlich: "Es wird bestimmt für viele Neuland, aber wir machen das Beste draus. Erste Gespräche und Ideen zeigen mir, dass es unheimlich viel Kreativität und viele Ideen gibt, mit denen wir zusammen mit den Teilnehmer*innen dieses Sommercamp angehen werden."

Klar ist jetzt schon, dass am 5. Juni von 19:00 bis 20:00 Uhr die Eröffnungsveranstaltung per Zoom-Konferenz stattfinden wird. Den Walk im Park werde es genauso geben, wie eine Vielzahl an inhaltlichen Veranstaltungen zur Behindertenpolitik und -arbeit. Eine Reihe von kreativen Angeboten seien genauso geplant, wie Empowerment-Übungen bzw. Angebote zur Zukunftsplanung. Das Spielen und der Spaß werde zudem nicht zu kurz kommen.

Gerade in Zeiten, in denen der Bewegungsradius bzw. die Kontaktmöglichkeiten eingeschränkt sind, wolle man das "andere Sommercamp" dazu nutzen, neue Kommunikationsformen auszuprobieren und gemeinsam Dinge einmal anders zu entwickeln.

Am Programm für das Sommercamp, das sich über die zwei Monate hinweg stets weiterentwickeln wird, werde schon fieberhaft gearbeitet. Viele Teilnehmer*innen hätten dazu spannende Ideen. Man darf also gespannt sein, was da kommt und worüber in diesem Live-Blog in den nächsten Wochen berichtet wird.
Ottmar Miles-Paul
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Das war das Sommercamp 2018
Vom 12. bis 17. August 2018 fand das mittlerweile 13. Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen mit 120 Teilnehmer*innen statt. Ganz unterschiedliche Menschen mit und ohne Behinderungen trafen sich auf Einladung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Jugendgästehaus Duderstadt und führten während dieser Zeit über 100 Aktivitäten und Veranstaltungen durch, die weitgehend von den Teilnehmer*innen selbst gestaltet und geprägt wurden.

Einen guten Eindruch über die Aktivitäten und die Stimmung während dieses Sommercamps vermtteiln die Einträge im Live-Blog, den Ottmar Miles-Paul zum Sommercamp 2018 in Zusammenarbeit mit den kobinet-nachrichten gestaltet hat. Wer also auf diese Zeit zurückblicken oder Ideen für das diesjährige Sommercamp schöpfen möchte, reinschauen lohnt sich bestimmt.


 

Ottmar Miles-Paul