Flucht und Behinderung

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Vernetzungskonferenz: Lehren aus der Aufnahme Geflüchteter für die Inklusion
"Was können wir aus der Aufnahme geflüchteter Menschen mit Behinderung aus der Ukraine für die Inklusion geflüchteter Menschen in Deutschland lernen? Erfahrungen – Herausforderungen – Lösungswege", so lautet der Titel einer Vernetzungskonferenz, die Handicap International am 6. Dezember von 10:00 - 16:30 Uhr online durchführt.

Ottmar Miles-Paul
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Beratungsveranstaltung für geflüchtee behinderte Menschen aus der Ukraine
Am 25. November führt das Selbstvertretungsprojekt geflüchteter Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) von 15:00 bis 17:00 Uhr eine Beratungsveranstaltung im Frage-Antwort-Format für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen aus der Ukraine durch. Die Online-Veranstaltung richtet sich an die Betroffenen und Angehörigen und wird in ukrainischer und russischer Sprache simultangedolmetscht.

Link zum Bericht und zu weiteren Infos
Ottmar Miles-Paul
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Selbstvertretung behinderter Geflüchteter tut dringend Not
Mit einer Online-Veranstaltung zur Selbstvertretung behinderter und chronisch kranker geflüchteter Menschen hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 21. Oktober einen Austausch darüber ermöglicht, wie die Betroffenen ihre Interessen vertreten und sich besser gegenseitig unterstützen können. Dabei wurde deutlich, mit wie vielen Baustellen die in Deutschland lebenden geflüchteten Menschen gerade auch im ländlichen Raum zu kämpfen haben.

“Wir für Uns! Selbstvertretung geflüchteter Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen in Deutschland”. So lautet nicht nur ein aktuelles Projekt der ISL, das von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert wird. Das ist gleichzeitig auch das Motto unter dem die Selbstvertretungsorganisation in den kommenden Wochen eine Reihe von Austauschmöglichkeiten und letztendlich die Selbstvertretung behinderter Geflüchteter fördern will.


Ottmar Miles-Paul
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Situation behinderter Menschen in der Ukraine besonders schwierig
Nach einem Bericht der Hilfsorganisation Handicap International (HI) ist die Situation von Menschen mit Behinderung in der Ukraine besonders bedrohlich. Ihre Versorgung ist stark eingeschränkt. Viele haben keinen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Evakuierung vor Bombenangriffen ist schwierig. Bombardierungen führen zudem zu komplexen Verletzungen. Viele Kliniken sind völlig überlaufen, heißt es in einer Presseinformation von Handicap International.

Ottmar Miles-Paul
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Ukrainische Schwerbehindertenausweise in Deutschland nicht anerkannt
Ukrainische Schwerbehindertenausweise besitzen in Deutschland keine Gültigkeit, darauf weist der ABiD-Sozialberater Dennis Riehle hin. Um in Deutschland entsprechende Leistungen in Anspruch nehmen zu können muss das Antragsverfahren hierzulande nochmals durchlaufen werden.

Ottmar Miles-Paul
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Veranstaltung zur Selbstvertretung behinderter Geflüchteter am 21. Oktober 2022
Zum Start des neuen Projektes "Wir für Uns! Selbstvertretung geflüchteter Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen in Deutschland“ lädt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) geflüchtete Menschen in Deutschland mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen zur Auftaktveranstaltung am Freitag, den 21. Oktober 2022 von 15:00 bis 17:00 Uhr ein. Gemeinsam mit erfahrenen Selbstvertreter*innen für die Belange von Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen und langjährigen Peer-Berater*innen soll das Projekt vorgestellt und Möglichkeiten der Selbstvertretung aufgezeigt werden.

Ottmar Miles-Paul
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Neue Infoseite für geflüchtete behinderte und chronisch kranke Menschen
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat eine neue Infoseite für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen freigeschalten. "Auf dieser Internetseite möchten wir versuchen, häufig auftretende Fragen von geflüchteten Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu beantworten", heißt zum Zweck des neuen Angebotes auf der Startseite.

Ottmar Miles-Paul
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Hilfe mit Hürden für Geflüchtete
Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) "Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen". Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Ottmar Miles-Paul
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Ein halbes Jahr Krieg in der Ukraine – ein halbes Jahr Hilfen in Deutschland
Heute, vor einem halben Jahr, hat der Krieg in der Ukraine mit dem Angriff Russlands auf das unabhängige Land begonnen. Seit dem 24. Februar 2022 sind auch viele Menschen in Deutschland bemüht, Menschen, die während dieses immer noch andauernden Krieges flüchten mussten und immer noch müssen, Hilfeleistungen zu bieten. Exemplarisch dafür hat Emine Kalali, die im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) "Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen" arbeitet, einen Zwischenbericht über die bisherige Arbeit zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Ottmar Miles-Paul
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Ukrainisches Tagebuch zur Situation behinderter Menschen aus der Ukraine
"Behinderte Menschen aus den Kriegsgebieten zu evakuieren, ist ein schwieriges Unterfangen. In der Ukraine gibt es kein Pflegesystem und kaum professionelle Hilfe", heißt es in der Einführung des Beitrags von Oxana Matiychuk in der Rubrik Ukrainisches Tagebuch der Süddeutschen Zeitung.

Ottmar Miles-Paul
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Erfahrungen mit der Unterstützung behinderter Geflüchteter in Wolfsburg
Sabine Kirchberg
Sabine Kirchberg  
Sabine Kirchberg ist ehrenamtliche Helferin bei der christlichen Freikirche in Wolfsburg und hat sich an das Team von www.hilfsabfrage.de gewandt, da sie für einen Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung eine Betreuungsmöglichkeit sucht. "Wir von www.hilfsabfrage.de sind berührt von der Kraft und der Anstrengung, die von den ehrenamtlichen Helfenden in Wolfsburg geleistet wird und möchten dies gerne sichtbar machen, daher haben wir Frau Kirchberg um ein Interview gebeten, in dem sie uns von den Erfahrungen in der Hilfe, den Herausforderungen und den bürokratischen und rechtlichen Steinen, die den Helfenden und Hilfesuchenden in den Weg gelegt werden, berichten kann", schreibt Emine Kalali, die sich im Projekt www.hilfsabfrage.de für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) engagiert und folgendes Interview geführt hat.

Ottmar Miles-Paul
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Beratung für ukrainische Menschen mit Autismus in Dortmund
"Die Flucht aus dem Heimatland ist für alle Menschen eine große Belastung, besonders aber für Erwachsene und Kinder mit geistiger Behinderung. Im Autismus-Therapie-Zentrum in Dortmund/Hagen (ATZ) finden die Geflüchteten jetzt Unterstützung. Während die Erwachsenen Beratung zu Therapie und Formalitäten erhalten, können die Kinder in der Turnhalle spielen und toben." Über dieses Angebot berichtet die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter.

Ottmar Miles-Paul
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Online-Austausch behinderter Menschen aus der Ukraine in Deutschland am 4. August
Im Anschluss an eine Veranstaltung von Handicap International (HI) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 22. Juni lädt Handicap International zu einer nächsten (kostenfreien) Online-Veranstaltung mit dem Titel "Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine in Deutschland. Fragen und Antworten zum Thema: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe?“ für den 4. August von 16:00 bis 18:00 Uhr ein.

Ottmar Miles-Paul
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Reger Austausch mit Geflüchteten und viele Fragen

Allein schon der organisatorische Rahmen war beeindruckend, als sich die ca. 350 Teilnehmenden der Veranstaltung "Mit einer Behinderung in Deutschland: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe?" zum Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine am 22. Juni online trafen. Vor allem machten aber die enorm vielen Fragen und Berichte der Teilnehmenden der von Handicap International (HI) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) organisierten Veranstaltung deutlich, wie hoch der Handlungsdruck für eine menschenrechtlich orientierte Unterstützung behinderter Geflüchteter ist.

Ottmar Miles-Paul
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Passende Hilfen für behinderte Geflüchtete finden

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat bei der Aktion Mensch das Netwerkprojekt Behinderung und Flucht genehmigt bekommen, wodurch diese die Möglichkeit hat, Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Selbstvertretungsperspektive aufzubauen und zu leisten. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Emine Kalali, die in dem einjährigen Projekt arbeitet, ein Interview über die Herausforderungen behinderter Geflüchteter und die aktuelle Situation. Wichtig sei dabei, passende Hilfen für behinderte Geflüchtete zu finden.

Ottmar Miles-Paul
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Regelungen zur Identifikation, Unterbringung und Versorgung behinderter Geflüchteter gesetzlich verankern
Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert Bund und Länder auf, klare Regelungen für die Identifizierung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen und ihrer Bedarfe im Kontext des Aufnahmeverfahrens gesetzlich zu verankern. Der Angriff Russlands auf die Ukraine zwingt viele Menschen zur Flucht, unter ihnen auch Menschen mit Behinderungen. Die meisten geflüchteten Menschen aus der Ukraine haben zwar eine bessere rechtliche Ausgangssituation als Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland Schutz suchen. Aber auch hier bestehen gravierende Mängel bei der Identifizierung, der Unterbringung und der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen, heißt es vonseiten des Instituts.

Ottmar Miles-Paul
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Für unabhängige Flüchtlingsberatung und Gleichbehandlung aller Flüchtlinge
Anlässlich des UN-Welttags des Flüchtlings am 20. Juni erinnern der Flüchtlingsrat, der PARITÄTISCHE in Baden-Württemberg, die Seebrücke und der Landesverband der Kommunalen Migrantenvertretungen (LAKA) Baden-Württemberg die Landesregierung an ihre Versprechen im Umgang mit geflüchteten Menschen. Sie treten für eine unabhängige Flüchtlingsberatung und Gleichbehandlung aller Flüchtlinge ein.

Ottmar Miles-Paul
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Online-Veranstaltung zum Austausch über Rechte geflüchteter Menschen am 22. Juni
Handicap International und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) laden am 22. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr zu einer digitalen Informationsveranstaltung mit dem Titel "Mit einer Behinderung in Deutschland: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe? Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine“ ein. Expert*innen berichten über das deutsche Hilfesystem für Menschen mit Behinderung, über grundlegende Rechtsansprüche und Rechtszugänge. Zudem stehen sie ausführlich für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet via ZOOM statt. Sie wird in Russisch und Ukrainisch übersetzt.

Ottmar Miles-Paul
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Geflüchtete mit Behinderung von Benachteiligung bedroht
Derzeit erreichen die Sozialberatung des ABiD pro Woche rund fünf Nachrichten von ukrainischen Flüchtlingen, die sich per Mail informieren lassen möchten. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots des Allgemeinen Behindertenverbands in Deutschland (ABiD), Dennis Riehle, in einer aktuellen Aussendung berichtet, drehe es sich dabei vor allem um Fragen über den Anspruch auf Leistungen: "Letztendlich herrscht auch bei den Behörden weiterhin ein gewisses Chaos, weil niemand so genau weiß, welcher Träger für die finanzielle Unterstützung von Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet zuständig ist. Durch die Übernahme des angesprochenen Personenkreises aus dem Geltungsbereich des Asylbewerberleistungsgesetzes in das Sozialgesetzbuch II – also in die sogenannten Hartz IV-Leistungen – ändert sich normalerweise auch der Ansprechpartner von den Kreis- und Stadtverwaltungen zu den Jobcentern“.

Ottmar Miles-Paul
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Neue Rechtslage für Geflüchtete aus Ukraine vergisst Menschen mit Behinderung
In einer Presseerklärung kritisieren verschiedene Bundesverbände die neuen Regelungen der Bundesregierung für den Leistungszugang geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Der Zugang zu Leistungen für Geflüchtete mit Behinderung wird auch in Zukunft schwierig bleiben. In Folge des Kriegs in der Ukraine erreichten zwischen Ende Februar und 11. Mai 2022 rund 727.200 Personen aus der Ukraine Deutschland. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Menschen mit Behinderung. Sie sind den Belastungen der Flucht in besonderer Weise ausgesetzt. Ab 1. Juni 2022 erhalten geflüchtete Menschen aus der Ukraine Zugang zu Leistungen wie in den Gesetzen SGB II und SGB XII geregelt. Der Zugang zur Eingliederungshilfe nach SGB IX bleibt hingegen unklar. Doch gerade die vielen wichtigen Teilhabeleistungen nach dem SGB IX sind für Menschen mit Behinderung von hoher Bedeutung. Künftig kommt §100 Abs. 1 SGB IX zum Tragen. Dort heißt es: „Ausländer, die sich im Inland tatsächlich aufhalten, können Leistungen nach diesem Teil erhalten, soweit dies im Einzelfall gerechtfertigt ist.“ Geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Ukraine erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe so nur über eine Ermessensentscheidung.

Ottmar Miles-Paul
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Einsatz für barrierefreie Unterstützung behinderter Geflüchteter in Frankfurt
In den letzten Wochen haben eine Reihe von Behindertenorganisationen Initiativen zur Unterstützung behinderter Geflüchteter gestartet. So auch der Club Behinderter und ihrer Freunde Frankfurt (CeBeeF). Nachdem Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die kobinet-nachrichten auf das Angebot in der Mainmetropole aufmerksam gemacht hatte, führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Stelle Friedmann, der Leiteriin der CeBeeF Assistenz und Pflege gGmbH folgendes Interview über das Angebot und die damit verbundenen Herausforderungen.

Ottmar Miles-Paul
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UN-Behindertenrechtskonvention Maßstab für menschenrechtliches Handeln
Der Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Boris Mijatovic, setzt sich dafür ein, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in den verschiedenen Ländern und hierzulande die Leitlinie und Maßstab für politisches und menschenrechtliches Handeln ist. Das brachte er in einem Gespräch mit Dr. Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul von der LIGA Selbstvertretung klar zum Ausdruck als er sich am 13. Mai mit den beiden Behindertenrechtsaktivist*innen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages zu einem Gedankenaustausch in Sachen Menschenrechte traf.

"Menschenrechte müssen für alle Menschen, also auch für behinderte Menschen, gelten und umgesetzt werden. Ich setze mich dafür ein, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in den verschiedenen Ländern und hierzulande die Leitlinie und Maßstab für politisches und menschenrechtliches Handeln ist. Nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine macht deutlich, wie wichtig es ist, dass auch die Belange behinderter Geflüchteter von vorne herein mit in den Blick genommen werden. Ich danke der LIGA Selbstvertretung dafür, dass diese hier sehr früh aktiv war und mit der Datenbank www.hilfsabfrage.de eine wichtige Anlaufstelle für die Vermittlung von Unterkünften und Beförderungsmöglichkeiten mit angeschoben hat." Dies erklärte der Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Boris Mijatovic bei einem Treffen mit Dr. Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul von der LIGA Selbstvertretung im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin.
Ottmar Miles-Paul
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Hilfsportal für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine
Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben ein Portal ins Leben gerufen, über das Menschen mit Behinderungen Hilfe bekommen, die sich unter den bisher geflüchteten Millionen Ukrainer und Ukrainerinnen befidnen.Die Internetseite bündelt bestehende Wohn- und Transferangebote für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Ukraine und führt diese übersichtlich auf. Deutschlandweit werden Organisationen der Behindertenhilfe gebeten, in den Rubriken „Transfer“ und „Wohnen“ ihre Hilfsangebote zu hinterlegen. Organisationen in der Ukraine, in den Grenzregionen sowie in Deutschland können dann ein sogenanntes „Matching“ zwischen geflüchteten Menschen mit Behinderung, die Wohnraum benötigen, und Hilfsangeboten in Deutschland herstellen.
Ottmar Miles-Paul
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Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht
Ein neuer Leitfaden vermittelt einen Überblick, welche Rechte Migranten mit einer Behinderung haben. Dabei geht es um Asylsuchende, Flüchtlinge und andere Drittstaatsangehörige sowie Unionsbürger mit und ohne materiellem Aufenthaltsrecht. Im Fokus stehen insbesondere Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft sowie zur Pflege und Hinweise zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises.

Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück und die Passage gGmbH haben den Leitfaden gemeinsam herausgebracht. Autorinnen sind Dr. Barbara Weiser und Maren Gag.

Ottmar Miles-Paul
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Linksammlung für Geflüchtete aus der Ukraine
Viele Organisationen versuchen aktuell ihre Angebote auf die neue Herausforderung, die geflüchteten Menschen aus der Ukraine mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen bestmöglich zu unterstützen, auszurichten sowie Hilfe in ukrainischer oder englischer Sprache zur Verfügung zu stellen. Diese Angebote stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAGS) gebündelt zur Verfügung. Die Liste ist alphabethisch nach Betroffenheit sortiert und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird regelmäßig überarbeitet und erweitert, heißt es in dem Online-Angebot.

Ottmar Miles-Paul
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Großer Andrang auf psychologische Hilfe der Malteser in Dnipro
In die ostukrainische Stadt Dnipro sind in den vergangenen Tagen rund 2.600 Menschen aus Mariupol evakuiert worden. Zehn Psychologinnen und Psychologen der ukrainischen Malteser bieten ihnen Betreuung an. „Der Andrang auf unser Angebot ist groß. 200 Menschen haben sofort um ein Gespräch mit unseren Fachleuten gebeten. Vor allem die Erwachsenen brauchen dringend psychologische Unterstützung, um das monatelange Eingesperrtsein zu verarbeiten. Das ist eine große Aufgabe, die wir hier zu bewältigen haben. Und die Geschichten, die unsere Kolleginnen und Kollegen hören, sind auch für sie nicht leicht zu verkraften. Aber sie machen weiter, weil es das ist, was diese Menschen jetzt brauchen: jemanden, dem sie berichten können, was sie erlebt haben“, sagt Pavlo Titko, Leiter der Malteser Ukraine. Dabei ist auch Dnipro immer wieder Ziel russischer Raketen.

Ottmar Miles-Paul
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Koordinationsstelle Migration und Behinderung für Gießen und Umgebung
Die Lebenshilfe Gießen betreibt die „Koordinationsstelle Migration und Behinderung“. Diese berät und unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund, die eine sogenannte geistige, körperliche oder chronisch-seelische Behinderung haben. Das Beratungsangebot erfolgt unabhängig vom rechtlichen Aufenthaltsstatus der Ratsuchenden. In einem ersten Gespräch wird geklärt, welche Unterstützung benötigt wird. Die Beratung erfolgt in Form von Hausbesuchen oder im Büro der Koordinationsstelle. Die Mitarbeiter*innen helfen bei Anträgen, z.B. auf Schwerbehinderung. Zudem stellen sie ggf. Kontakt zu anderen wichtigen Institutionen des Landkreises Gießen her. Die Website hält Informationen auf Ukrainisch und Russisch bereit. So heißt es im Newsletter der hessischen Landesbehindertenbeauftragten Rika Esser. Link zur Beratungsstelle: https://www.lebenshilfe-giessen.de/begleitung/beratung/koordinationsstelle-migration-und-behinderung


Ottmar Miles-Paul
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Blind aus dem Kriegsgebiet geflohen - Zwei Ukraine-Vertriebene berichten von ihren Erlebnissen
Blind aus der Ukraine geflohen: Der Jugendreferent des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) Robbie hat den blinden Dima und den sehbehinderten Oleg zum Interview getroffen. Ihr Geschichte kann man im Podcast des DBSV Jugendclubs hören.

Ottmar Miles-Paul
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Podcast Echt behindert: Menschen mit Behinderung auf der Flucht
Logo des DW-Podcast Echt behindert
Logo des DW-Podcast Echt behindert   Bild: Deutsche Welle
"Dass unter den über 60 Millionen Geflüchteten weltweit auch Menschen mit Behinderung sind, damit müsste man eigentlich rechnen. Doch es fehlt an medizinischer Versorgung, Menschen, die sich kümmern und barrierefreien Unterkünften." So heißt es in der Ankündigung der 44. Ausgabe des Podcast Echt behindert, der von der Deutschen Welle herausgegeben wird. Ulrike Lessig vom Verein "Be an Angel e.V.", der sich seit 2015 für Geflüchtete einsetzt, und Rainer Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der blinde und sehbehinderte Menschen aus der Ukraine in Deutschland unterbringt, waren zu Gast bei diesem Podcast.

Ottmar Miles-Paul
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Gute Erfahrungen mit Vermittlung über Datenbank www.hilfsabfrage.de
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung   Bild: LBB
Seit einigen Wochen gibt es die Datenbank zur Vermittlung von Wohnangeboten und Transportmöglichkeiten für geflüchtete behinderte Menschen www.hilfsabfrage.de. Die Datenbank wurde nach dem Angriff auf die Ukraine vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen entwickelt, wird von einer Vielzahl von Verbänden unterstützt und nun von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Zusammenarbeit mit Handicap International betreut. Martina Köninger, Leiterin des Arbeitskreises der Evangelischen Allianz Deutschland hat nun einen Bericht über das Engagement für behinderte Geflüchtete und vor allem über ihre guten Erfahrungen mit der Datenbank zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Ottmar Miles-Paul
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Safe House für behinderte Geflüchtete
"Am Osterwochenende konnte ich mich selbst von dem tollen Projekt, welches wir von Seiten der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. mit aufgebaut haben und unterstützen, überzeugen. Zunächst sechs Monate lang bieten wir ein Schutzhaus für Flüchtlinge mit Behinderungen, von dem aus wir in die europäischen Länder weiter vermitteln. Vor Ort sind eine medizinische und pflegerische Betreuung, die Hilfsmittelversorgung sowie Hilfe von anderen Menschen mit einer Querschnittlähmung (Peers) gewährleistet. Wir freuen uns über jede Unterstützung!
www.fgq.de". Das berichtet Kevin Schultes auf Facebook über die Hilfsaktion der Fördergemeinschaft.

Ottmar Miles-Paul
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Mit dem Rollstuhl in die Ukraine
"Warum eine junge Frau mit einer schweren Körperbehinderung ihre vielversprechende Filmkarriere auf Eis gelegt hat, um behinderten Kindern aus der Ukraine zu helfen", darüber berichtet der in Österreich erscheinende Kurier in einem aktuellen Bericht mit dem Titel "Mit dem Rollstuhl in die Ukraine", wie Raul Krauthausen in seinem aktuellen Newsletter mitteilt.

Ottmar Miles-Paul
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Verletzte werden immer mehr von Freiwilligen versorgt
Angesichts der gewalttätigen Kämpfe in der Ukraine nimmt die Anzahl an Brandopfern und Schwerverletzten mit Amputationen im ganzen Land immer mehr zu. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist darauf hin, dass die Versorgung von Brandopfern und Verletzten mit Amputationen täglich schwieriger wird und sich immer mehr Freiwillige, darunter auch Studierende, um die Verletzten kümmern. Außerdem verschlechtert sich die Situation von Älteren oder Menschen mit Behinderung vor allem im Osten der Ukraine dramatisch, wie es in dem Bericht heißt.

Ottmar Miles-Paul
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Recht auf Zugang zu Gesundheit für Geflüchtete in seelischer Not

Deutschland ist zur Durchsetzung der Menschenrechte aller Menschen verpflichtet. Dazu gehört auch geflüchteten Menschen alle Menschenrechte zu gewähren. Der Zugang zu gesundheitlicher Unterstützung unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Aufenthaltsstatus ist ein Menschenrecht, zu dem sich Deutschland in mehreren völkerrechtlich bindenden Abkommen bekannt hat. Für fliehende Menschen sind zunächst die wichtigsten Fragen: ob eine Unterkunft und finanzielle Unterstützung sichergestellt sind, ob die Anträge an der richtigen Stelle gemacht wurden, ob Kontakt zur Familie und Freunden im Herkunftsland besteht und ob ankommende Kinder und Jugendliche Kita- und Schulplätze erhalten. Oft zeigt sich der Bedarf an psychosozialer Unterstützung erst nach einiger Zeit, wenn grundlegende Fragen der Unterbringung und Verpflegung geklärt sind.

Darauf und viele andere wichtige Faktoren weist Julia Lippert in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten hin

Link zum kobinet-Beitrag von Julia Lippert
Ottmar Miles-Paul
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Situation behinderter Geflüchteter Schwerpunkt bei Bremer Behndertenparlament am 5. Mai
Einen Schwerpunkt der Debatten beim 27. Behindertenparlament in der Bremischen Bürgerschaft werden dieses Jahr die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine bilden. Die Veranstaltung findet am 5. Mai zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen statt.

Ottmar Miles-Paul
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Finanzierung von Angeboten für Geflüchtete mit psychischen Problemen sicherstellen
Etwa ein Drittel der ukrainischen Geflüchteten wird nach Experteneinschätzung schwere psychische Erkrankungen erleiden: Depressionen, Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen. Das geht aus einem Interview des Geschäftsführers der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer, Lukas Welz, mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hervor, über das die Online-Plattform RollingPlanet berichtet.

Ottmar Miles-Paul
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Checkliste für Helferinnen und Helfer hilft bei der Unterstützung von Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine

Infozeichen
Infozeichen   Bild: Susanne Göbel
Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium hat eine Checkliste für Privatpersonen und Ehrenamtliche zur Unterstützung Kriegsgeflüchteter aus der Ukraine veröffentlicht. "Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine verzeichnen wir ein beeindruckendes Engagement von Privatpersonen und Ehrenamtsinitiativen, die sich um die Menschen aus der Ukraine kümmern. Dafür bin ich zutiefst dankbar“, erklärte die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Katharina Binz. "Wir wollen dieses Engagement bestmöglich unterstützen, dazu soll die Checkliste dienen.“

Viele Menschen stellen nicht nur Wohnraum zur Verfügung, sondern begleiten Vertriebene auch zu Behörden, zum Arzt oder zur Anmeldung in der Schule. Diese unmittelbare und umfassende Unterstützung erfordert einen hohen Informationsbedarf zu vielen relevanten Fragen: aufenthaltsrechtliche Themen, Unterbringung, Gesundheitsversorgung, Arbeit, Schul- und Kitabesuch oder Sprachangebote.

Die Checkliste gibt Antworten zu den wichtigsten Fragen, mit denen Helferinnen und Helfer sowie die Kriegsgeflüchteten in den ersten Tagen und Wochen konfrontiert werden. Mit der Übersicht sollen ehrenamtlich engagierte Privatpersonen dabei unterstützt werden, die hier ankommenden Ukrainerinnen und Ukrainer bestmöglich zu betreuen. „Das Land tut sein Mögliches, um den Helfenden zur Seite zu stehen. Dazu gehört, ihnen gut aufbereitete Informationen in die Hand zu geben“, sagte der Beauftragte für Migration und Integration des Landes, Miguel Vicente.

Die Checkliste ist hier abrufbar:
https://ukraine.rlp.de/de/helfen-und-ehrenamt/
Ottmar Miles-Paul
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Ende der "Ungleichbehandlung" von Flüchtlingen gefordert
Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg, fordert einer ntv-Meldung im Liveticker zum Ukraine-Krieg, Flüchtlinge aus Ländern wie etwa Afghanistan und Syrien mit den Schutzsuchenden aus der Ukraine gleichzustellen. Die Flüchtlinge aus der Ukraine hätten in Deutschland mehr Möglichkeiten als jene aus anderen Ländern, sagte Amtsberg der Neuen Osnabrücker Zeitung. Sie dürften dem Bericht zufolge beispielsweise wohnen, wo sie wollen, und sofort arbeiten. Die geringeren Rechte von Flüchtlingen aus anderen Ländern seien hingegen "leider das Ergebnis einer jahrelangen falschen Politik", beklagte die Grünen-Politikerin. Damit die "Ungleichbehandlung" ende, müssten die flüchtlingspolitischen Vorhaben des Koalitionsvertrages der Ampel-Parteien "zügig umgesetzt werden".

Ottmar Miles-Paul
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Sportangebote für alle in Coburg
Logo der Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch   Bild: Aktion Mensch
Neu in einer unbekannten Stadt – in dieser Situation sind derzeit viele Ukrainer*innen. Mit kostenlosen Sportangeboten gibt der TV 48 Coburg den Geflüchteten neue Perspektiven: Freundschaften knüpfen, gemeinsam Sport machen und ein bisschen Alltag erleben. Die Aktion Mensch hat das Projekt durch ihre Sonderförderung mit 13.000 € unterstützt.

Ottmar Miles-Paul
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Ostermärsche für Frieden und Abrüstung
Osterweg begann an der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin
Osterweg begann an der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin   Bild: Franz Schmahl
Heute, am 18. April, gehen die Ostermärsche gegen den Krieg in der Ukraine, für Frieden und Abrüstung zu Ende. Vor der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin-Marzahn kamen Menschen zu einem "Osterweg" zusammen, zu dem ein "Bündnis für Toleranz und Vielfalt" aufgerufen hatte. Der Bezirk hat berlinweit den höchsten Anteil von Menschen aus den ehemaligen Sowjet-Republiken, den sogenannten Russlanddeutschen.

Ottmar Miles-Paul
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Verbesserte gesetzliche Regelungen für Geflüchtete aus der Ukraine

Infozeichen
Infozeichen   Bild: Susanne Göbel
Der Beschluss der Konferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
vom 7. April 2022 (2022-04-07-mpk-beschluss-data.pdf (bundesregierung.de) sieht unter Ziffer 12. a. vor, dass die geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 24 AufenthG beantragt und einen entsprechenden Aufenthaltstitel oder bereits vorab eine Fiktionsbescheinigung erhalten haben, zeitnah Zugang zu den Leistungen nach dem SGB II und SGB XII erhalten und die dafür notwendigen gesetzlichen Änderungen zum 1. Juni 2022 in Kraft gesetzt werden sollen. Darauf hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hingewiesen.

"Wir möchten darauf hinweisen, dass durch die geplanten Anpassungen für diesen Personenkreis keine Anspruchsberechtigung mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz besteht, so dass die Gewährung von Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX Teil 2 möglich ist", heißt es in einer Mail aus dem BMAS.

Ottmar Miles-Paul
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Infos zur Datenbank hilfsabfrage.de in einfacher Sprache

Banner: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Banner: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung   Bild: LB Bremen
Mitte März wurde von einer Reihe von Kooperationspartnern die Datenbank www.hilfsabfrage.de zur Vermittlung von Angeboten zum Wohnen und Transport von geflüchteten behinderten Menschen. Informationen über die vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen entwickelte und mittlerweile von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Handicap International betreute Datenbank gibt es mittlerweile auch in einfacher Sprache.

Wo findet man die Daten-Bank?

Das ist die Internet-Adresse: www.hilfsabfrage.de

Link zur Übersetzung der Infos zur Datenbank in einfache Sprache

Ottmar Miles-Paul
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Informationen für geflüchtete behinderte Menschen

Logo: Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo: Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung   Bild: Fachstelle EUTB
Ottmar Miles-Paul
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Handicap International entsetzt über Landminen Einsatz

Logo: Handicap International
Logo: Handicap International   Bild: HI
Human Rights Watch haben darüber berichtet, dass die in der Ukraine kämpfenden russischen Streitkräfte in der östlichen Region Charkiw Landminen eingesetzt haben. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI), Co-Friedensnobelpreisträgerin für den Kampf gegen Landminen, ist darüber entsetzt und fordert die Einhaltung des Völkerrechts durch die Streitkräfte Russlands.

Ottmar Miles-Paul
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Handreichung zum Dolmetschen und Übersetzen für gehörlose Geflüchtete
Flagge der Ukraine
Flagge der Ukraine   Bild: public domain
Der Deutsche Gehörlosenbund mit sechszehn Landesverbänden und Fachverbänden ist bundesweit und vor Ort mit Fachleuten und ehrenamtlichen Helfer:innen aktiv in der Organisation und Betreuung von tauben, hörbehinderten und taubblinden geflüchteten Menschen aus der Ukraine. Nun weist der Verband auf eine Handreichung für den Einsatz von Übersetzer:innen und Dolmetscher:innen für Gebärdensprachen und Kommunikationshelfer:innen im Zuge der Hilfsmaßnahmen für Ukrainische Geflüchtete hin.

"Menschen auf der Flucht befinden sich im Allgemeinen in einem emotional fragilen Zustand; gerade bei dieser vulnerablen Gruppe – es handelt sich zudem um viele Frauen und Kinder – können Kommunikationsbarrieren in der Abwicklung der Aufnahme fatale Folgen nach sich ziehen. Hörende Flüchtlingshelfer*innen weisen zwar neben Deutsch und Englisch noch andere Lautsprachen vor, aber in der Regel keine Gebärdensprache. Daher ist es hilfreich, unsere Verbands- und Vereinsstruktur einzubeziehen und für alle an der Aufnahme Beteiligten frühzeitig über das Vorhandensein gehörloser Geflüchteter zu informieren", heißt es u.a. vonseiten des Deutschen Gehörlosenbundes.

Link zur Handreichung

Ottmar Miles-Paul
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Fachverbände fordern gute Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen

Infozeichen
Infozeichen   Bild: Susanne Göbel
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern den Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe für geflüchtete Menschen mit Behinderung, um schnell und unbürokratisch die notwendige Unterstützung sicherzustellen. Hierfür sei es dringend erforderlich, § 100 Abs. 2 SGB IX aufzuheben. Nach dieser Vorschrift haben Menschen, die leistungsberechtigt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind, keinen Anspruch auf die für Menschen mit Behinderung notwendigen Leistungen der Eingliederungshilfe.

Ottmar Miles-Paul
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Newsletter informiert u.a. über Ukraine-Hilfen
Arne Frankenstein mit Elektrorollstuhl in Bremen
Arne Frankenstein mit Elektrorollstuhl in Bremen   Bild: LB Bremen
Ottmar Miles-Paul
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Neue Norm Podcast zum Krieg in der Ukraine
Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm   Bild: Sozialhelden
Im aktuellen Podcast beleuchtet das Team von Die Neue Norm, auf welche Herausforderungen Menschen mit Behinderungen bei der Flucht treffen. Dabei berichtet Raúl Krauthausen aus erster Hand von seinen Erfahrungen mit zwei Frauen aus Charkiw, die zeitweise bei ihm zu Hause gewohnt haben. Auch über Hilfsangebote für Geflüchtete wie die Datenbank hilfsabfrage.de, die deutschlandweit Angebote für behinderte Menschen bündelt, erfährt man mehr im Podcast.

Ottmar Miles-Paul
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Datenbank zu Wohn- und Transferangeboten für behinderte Geflüchtete

Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung   Bild: LB Bremen
Im Rahmen einer Kooperation verschiedener Akteur*innen hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen eine Datenbank für die Suche nach Hilfsangeboten für behinderte Geflüchtete entwickelt. Diese wird nun von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Handicap International (HI) verantwortlich betrieben und von vielen Organisationen unterstützt. Hier können Organisationen Angebote zum Wohnen und zum Transport von behinderten geflüchteten Menschen einstellen und suchen.

Ottmar Miles-Paul
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Übersichtsseite zum Thema Flucht und Behinderung
Flagge der Ukraine
Flagge der Ukraine  
Die Aktion Mensch hat eine "landing page" zum Thema Flucht und Behinderung aus der Ukraine zusammengestellt. Dort finden sich eine Reihe von wichtigen Informationen und Links zu Angeboten zum Thema geflüchtete behinderte Menschen

Ottmar Miles-Paul
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Panorama-Bericht über Probleme mit Unterbringung behinderter Flüchtlinge

Der Norddeutsche Rundfunk hat in seinem Fernsehmagazin Panorama über die Probleme bei der Unterbringung von Geflüchteten mit Behinderungen aus der Ukraine in Deutschland berichtet.


Link zur Datenbank zu Hilfsangeboten für behinderte Geflüchtete: www.hilfsabfrage.de

Ottmar Miles-Paul
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20 Millionen Euro Sonderförderung für Angebote für behinderte Flüchtende und Kinder der Aktion Mensch

Logo der Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch   Bild: Aktion Mensch
"Durch die russischen Angriffe auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht. Für die rund 2,7 Millionen Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche ist die Situation besonders dramatisch. Wir möchten den Geflüchteten dabei helfen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und ihnen hier in Deutschland ein sicheres Ankommen zu ermöglichen. Mit einer Sonderförderung in Höhe von 20 Millionen Euro unterstützen wir ehrenamtliches Engagement, Sprachkurse, den Aufbau von Betreuungs- und Freizeitangeboten und vieles mehr." Dies teilte die Aktion Mensch in ihrem Newsletter mit.

Ottmar Miles-Paul
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Zu diesem Live-Blog zum Thema Flucht und Behinderung
Banner: Live-Blog Flucht und Behinderung
Banner: Live-Blog Flucht und Behinderung   Bild: Susanne Göbel (ISL)
Mit diesem Live-Blog berichten wir von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Zusammenarbeit mit dem Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten über die Situation behinderter Geflüchteter und entsprechender Hilfsangebote. Wir hoffen, damit einen Ein- und Überblick über verschiedene Initiativen und Berichte zum Thema Flucht und Behinderung bieten zu können.

Herzliche Grüße
Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul